Es ist so weit! Ich fliege in die Vereinigten Staaten von Amerika. Nachdem meine geplante Reise nach New York aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, geht es Anfang September endlich in die USA. Mehr über meinen Reiseverlauf erfahrt Ihr in diesem kurzen Booked-Artikel.

Die Vereinigten Staaten von Amerika und ich – das hat bis dato nie so wirklich gepasst. Auf meinen vergangenen Reisen hat es mich immer in Richtung Südostasien gezogen. Ob Bali, Bangkok, Chiang Mai, Koh Samui, Koh Phangan oder Koh Tao. In Asien habe ich mich immer sehr wohl gefühlt. Eigentlich wollte ich auch in diesem Jahr nach Südostasien reisen – am Ende wurde es jedoch die US-Ostküste.

Flugauswahl mit Auflagen

Die Vereinigten Staaten standen schon immer auf meiner Bucket List – nur nicht weit oben. Etwas notgedrungen, limitiert aufgrund meiner Meilen- und Punktekonten, fliege ich mit meiner Begleitung nun doch nach Amerika. Prämienflüge in Richtung Südostasien waren aufgrund des verhältnismässig knappen Reisefensters von nur rund elf Tagen rar. Reguläre Business Class Flüge konnte ich lediglich zu Mondpreisen buchen – ebenfalls ein Ausschlusskriterium. Schlussendlich konnte ich Flüge in die USA finden, die sowohl zu meinen Meilen- und Punktekonten sowie Geldbeutel passen. 

An dieser Stelle sei gesagt: Augen auf bei der Flugplanung. Mir drohten bei Singapore Airlines KrisFlyer mehrere Tausend Meilen zu verfallen, deshalb mussten die in diesem Jahr unbedingt eingesetzt werden. Ich konnte auf der Strecke zwischen Frankfurt und New York JFK in beide Richtungen Flüge finden. Schlussendlich fliege ich von New York JFK mit Singapore Airlines in der Business Class zurück nach Frankfurt. Die Zuzahlungen belaufen sich für zwei Personen auf lächerliche 11 US-Dollar. In die Gegenrichtung hätte ich immerhin 243 Euro, respektive 237 Franken, bezahlen müssen. Pro Person kostet mich der Flug 81’000 Meilen. Gewiss nicht der günstigste Flug, um zwischen New York und Frankfurt zu fliegen, aber die Meilen mussten halt weg.

Swiss Business Class Boeing 777 4

Fest stand, dass ich mit meinen Miles & More Meilen in die USA fliegen wollte. Wohin? Zur Auswahl standen Chicago, Los Angeles, Miami und New York. Die Flüge nach New York fielen aufgrund einer kurzen Umsteigezeit in Genf (lediglich 50 Minuten) aus; nach Chicago und Los Angeles konnte ich lediglich einen Tag vor der geplanten Abreise Flüge finden. Schlussendlich fiel die Wahl auf Miami. Für 56’000 Meilen und 400 Euro, respektive 391 Franken, pro Person an Zuzahlungen fliege ich ab Frankfurt über Zürich nach Miami. Dabei kommt es für mich zu mehreren Premieren. Ich fliege nicht nur das erste Mal mit der Swiss, sondern fliege auch das erste Mal mit dem Airbus A220. Nach Miami darf ich mich auf einen rund zehnstündigen Flug in der Swiss Business Class der Boeing 777 freuen. Übrigens: ein Rückflug von den Vereinigten Staaten hätte mich 900 US-Dollar pro Person gekostet. So bezahle ich lediglich 810 Euro (791 Franken) an Steuern und Gebühren anstelle von über 1’900 Euro (1’856 Franken).

Conrad Hotels – immer meine erste Wahl!

Wer meine Berichte regelmässig liest, weiss mittlerweile, dass ich nicht nur ein fleissiger Punktesammler bei Hilton Honors bin, sondern auch ein riesiger Fan der Conrad Hotels. Deshalb habe ich, auch auf Anraten meines reisetopia-Kollegen und Freund Alex das Conrad Fort Lauderdale gebucht. Entgegen meines Plans konnte mich Alex überzeugen, ein Hotel in Fort Lauderdale zu buchen und nicht in Miami. Alex war bereits unzählige Male in Florida und rät mir von Miami ab. Das Conrad Fort Lauderdale befindet sich in direkter Strandlage und lädt damit nicht nur zum Entspannen am Strand ein, sondern ist gleichzeitig auch ein guter Ausgangspunkt, um die Everglades und die Golfküste oder die Florida Keys zu besuchen. Die Vorfreude auf dieses Strandhotel ist gross und ich frage mich, ob ich als Hilton Honors Diamond Status Inhaber ein schönes Upgrade erhalte. Übrigens: das Conrad Fort Lauderdale könnt Ihr über reisetopia Hotels buchen. 

Bett In Der Corner Suite Conrad New York Downtown

In New York fiel die Wahl auf eines der beiden Conrad Hotels – und zwar auf das Conrad New York Downtown. Ich hätte die fünf Nächte zwar lieber im Conrad New York Midtown verbracht, angesichts der Preise pro Nacht von über 700 US-Dollar, habe ich mich für eine Einlösung meiner Hilton Honors Punkte entschieden. Im Conrad Midtown konnte ich jedoch keine fünf Nächte mit Punkten buchen, im Conrad Downtown jedoch schon. Für fünf Nächte wurden insgesamt 360’000 Punkte fällig – anstelle von über 3’250 Euro, respektive 3’175 Franken.. Die Einlösung stellt zwar keine aussergewöhnliche Einlösung dar, ich bin jedoch mit dem Gegenwert der Punkte mehr als zufrieden. 

Das Drumherum 

Einen Tag vor der Abreise werde ich erst spät in Frankfurt eintreffen, sodass ich mich für das günstigere Hilton Garden Inn am Frankfurter Flughafen entschieden habe. Aufgrund der späten Ankunft kann ich den Vorteil der Executive Lounge im Hilton Frankfurt Airport nicht nutzen. Zudem geht es am Folgetag bereits früh aus den Federn, ein reichhaltiges Frühstück wird wohl auf das Hilton Garden Inn und die Lufthansa Senator Lounge aufgeteilt. Deshalb sehe ich keinen Mehrwert darin, das um circa 50 Euro teurere Hotel für jene Nacht Hilton Frankfurt Airport zu buchen.

Eine Frage bleibt noch aus – und derzeit auch noch unbeantwortet. Wie fliegen wir von Miami nach New York? Hier entscheide ich mich noch in den kommenden Wochen. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass ich auf dieser Strecke noch Verfügbarkeiten in der Business Class von American Airlines finde, die ich dann mit meinen British Airways Avios buchen kann. Zu welcher Airline würdet Ihr mir raten? Sollten sich keine Verfügbarkeiten finden, werde ich diesen Flug auch in der Economy Class buchen.

Fazit zu meiner unverhofften USA-Reise

Ich schreibe diesen Artikel an jenem Tag, an dem ich die Reise, sprich die Flüge und die Hotels, gebucht habe. Entsprechend aufgeregt, euphorisch und mit Adrenalin vollgepumpt bin ich. Ich muss zugeben, dass ich mich wahnsinnig auf die Reise freue – eine Reise, die ich so nie geplant hatte und die, zumindest was New York betrifft, im März 2020 hätte stattfinden sollen. Mit rund dreieinhalb Jahren Verspätung ist es mir nun möglich, New York anzuschauen und gleichzeitig noch etwas Erholung an den Stränden von Fort Lauderdale zu suchen. Es bleibt zu hoffen, dass uns während dieser Zeit kein Hurrikan heimsucht. 

Autor

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