Der Markt für Semi-Privatjet-Flüge in Europa wird um einen neuen Anbieter erweitert: In der Schweiz startet mit Peak Jet ein frischer Konkurrent, der direkt gegen Travelcoup antritt.

Der Wettbewerb im Bereich der Semi-Privatjet-Flüge nimmt weiter Fahrt auf. Mit Peak Jet betritt laut aeroTELEGRAPH nun ein neuer Anbieter den Schweizer Markt, der das bestehende Angebot rund um Travelcoup herausfordert. Ab August sollen erste Flüge ab Zürich starten – zunächst zu beliebten Destinationen rund ums Mittelmeer. Dabei setzt das Unternehmen nicht auf eine eigene Airline-Struktur, sondern auf ein flexibles Plattformmodell, das Passagiere mit zertifizierten Betreibern verbindet.

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Schweiz startet mit Peak Jet ein neuer Semi-Privatjet-Anbieter, der direkt mit Travelcoup konkurriert
  • Geplant sind zunächst Flüge ab Zürich zu Zielen wie Nizza, Mallorca und Málaga im Premiumsegment
  • Das Unternehmen setzt auf ein Plattformmodell statt eigener Airline und positioniert sich preislich im oberen Segment

Neue Plattform statt klassischer Airline

Der Markt für Semi-Privatjet-Flüge in Europa wächst weiter und bekommt in der Schweiz Zuwachs. Mit Peak Jet startet ab August ein neuer Anbieter, der direkt mit etablierten Unternehmen wie Travelcoup konkurrieren will. Das Konzept bleibt dabei gleich, die Strategie ist jedoch etwas anders.

Anders als viele klassische Business oder Privatjet Airlines versteht sich Peak Jet nicht als Fluggesellschaft mit eigener Flotte. Stattdessen agiert das Unternehmen als digitale Plattform, die Passagiere mit zertifizierten Flugbetreibern zusammenbringt. Eigene Flugzeuge oder ein eigenes Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) wird es laut dem Unternehmen nicht geben.

Peak Jet
Peak Jet

Die Flüge starten zunächst ab dem Privatjet-Terminal in Zürich. Zum Einsatz kommen dabei Jets mit bis zu zwölf Sitzen, die ein besonders exklusives Flugerlebnis bieten sollen. Zum Marktstart konzentriert sich Peak Jet auf klassische Ferienziele ab der Schweiz. Geplant sind unter anderem Verbindungen nach:

  • Nizza
  • Palma de Mallorca
  • Málaga

Weitere Ziele wie Paris, Mailand oder London sollen zeitnah folgen. Damit setzt der Newcomer genau dort an, wo auch Travelcoup stark vertreten ist: im hochwertigen Ferien- und City-Travel-Segment ab Zürich und anderen DACH-Drehkreuzen.

Preislich klar im Premiumsegment positioniert

Auch beim Preisniveau zeigt sich Peak Jet selbstbewusst. Mit Einstiegspreisen ab rund 1’490 Franken pro Strecke liegt der Anbieter sogar leicht über dem direkten Wettbewerber Travelcoup. Dort starten vergleichbare Flüge beispielsweise nach Mallorca derzeit ab etwa 1’249 Franken. Damit positioniert sich der Newcomer klar im oberen Premiumsegment – und weniger als ‘günstigere Alternative’ zum klassischen Privatjet.

Travelcoup
Privatejet von Travelcoup

Mit dem Einstieg von Peak Jet wird der Semi-Privatjet-Markt in der Schweiz noch wettbewerbsintensiver. Travelcoup, das als einer der ersten Anbieter dieses Modells in Europa gilt, bekommt damit neue Konkurrenz im eigenen Kernmarkt.

Ob sich das Plattformmodell von Peak Jet gegen die etablierten Anbieter mit eigener Flotte durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Das Segment der geteilten Privatjet-Flüge wächst weiter und wird zunehmend professionalisiert.

Autor

Als Online-Redakteurin kümmert sich Jennifer vor allem um das Schreiben verschiedener Artikel-Formate, wie etwa News, Guides, Deals und Reviews. Zudem arbeitet sie stetig daran, die Artikel auf unserer Seite aktuell zu halten und zu editieren. Jennifer interessiert sich schon seit langer Zeit fürs luxuriöse Reisen. Darunter fallen besonders Business Class und First Class, sowie Luxushotels. Inzwischen konnte sie auch schon einiges selbst testen und kann hier dementsprechend nicht nur mit Wissen, sondern zudem mit Erfahrungen aufwarten. Auch die Themen Meilen und Punkte, Vielfliegerprogramme, Allianzen und Vielfliegerstatus empfindet sie als sehr spannend. Hier konnte sie ebenfalls schon einige Erfahrung sammeln, wie etwa mit verschiedenen Statusleveln bei Emirates Skywards oder dem Frequent Traveller Status der Lufthansa.

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