China ist nach der Lockerung der Corona-Massnahmen wieder für Touristen geöffnet – nun wird das Reisen in dem asiatischen Land noch einfacher.

China ist Europa aus technologischer Sicht weit voraus. Hier hat sich das bargeldlose Bezahlen durch Apps wie WeChat oder Alipay bereits etabliert. Für Touristen ein echtes Problem, denn bisher war es Besitzern einer im Ausland ausgestellten Kreditkarte unmöglich, kontaktlos zu bezahlen. Berichten der Handelszeitung und abouttravel zufolge können seit Ende Juli Kreditkartenkonten von Visa und Mastercard verbunden werden.

Ohne Zahlungsmittel im Ausland

Seitdem die Corona-Massnahmen in China immer mehr gelockert werden und im April die Testpflicht weggefallen ist, reisen wieder mehr Touristen nach China. Auch von der Schweiz aus können Reisende wieder nach China fliegen, unter anderem mit Swiss Air nach Shanghai. Angekommen in China erwartet viele Reisende aber eine Überraschung. Im ganzen Land ist das mobile Bezahlen mit den Apps WeChat und Alipay die Norm.

China

2022 wurden 80 Prozent der elektronischen Transaktionen über mobile Plattformen abgewickelt. Für ausländische Reisende war es jedoch ohne chinesisches Bankkonto nahezu unmöglich, per App zu bezahlen. Auch Moritz hat auf seinen Reisen in China immer wieder Schwierigkeiten mit WeChat und war auf Bargeld angewiesen.

Seit dem 21. Juli ermöglichen zwei neue Abkommen das bargeldlose Bezahlen für Touristen. Die chinesische Regierung hat eine Sonderregelung für Besucher eingeführt, wodurch nun auch Zahlungen mit Visa und Mastercard mit den chinesischen Zahlungsplattformen Alipay und WeChat-Pay verknüpft werden können. Beide Apps akzeptieren laut abouttravel Discover, Mastercard und Visa. Alipay akzeptiert ausserdem Diners Club.

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Zahlen mit WeChat und Alipay

Um die App mit dem Kreditkartenkonto zu verbinden, müssen sich Nutzer bei der App anmelden und einen Bestätigungscode eingeben. Nachdem der Code eingegeben wurde, können QR-Codes gescannt und so bezahlt werden. 

WeChat

Wer die Apps zum Bezahlen nutzt, sollte sich allerdings auch über die Risiken informieren. In China sind Social-Media-Apps wie Facebook aufgrund der Zensur verboten. Damit WeChat in China genutzt werden darf, werden nach Einschätzung des Nachrichtenportals heise sämtliche hinterlegten Daten an die chinesische Regierung weitergeleitet. Datenschutz nach westlichen Standards sei nicht vorhanden. WeChat ist nicht nur eine Zahlungs-App, sondern dient auch der Kommunikation. Gesendete Inhalte werden von der App automatisch zensiert, Textnachrichten kontrolliert und im Zweifel gelöscht. Das werde laut heise weder dem Sender noch dem Empfänger mitgeteilt, sodass man die Zensur nicht bemerke.

Fazit zum mobilen Zahlen in China

Seit dem 21. Juli können Besucher in China ihre Bankkonten mit den chinesischen Zahlungs-Apps verbinden und so endlich mobil bezahlen. Ein Schritt, der lange überfällig war: Ohne die Apps geht nichts in China. Das Bezahlen mit Bargeld gilt als abgelöst und viele Geschäfte sind nur noch auf die mobile Zahlung ausgelegt. Allerdings sollten Nutzer sich auch darüber im Klaren sein, dass sie mit dem Download und dem Bezahlen mit der App der chinesischen Regierung Zugang zu sämtlichen persönlichen Daten geben.

Autor

Als Praktikantin bei reisetopia kann Jolina ihre Leidenschaft fürs Reisen mit dem Beruf verbinden und sammelt fleißig Inspiration für ihre Weltreise. Wenn sie nicht bei reisetopia arbeitet, studiert sie Journalismus in Magdeburg.

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