Gut ein Jahr nach der Ankündigung macht die Swiss ernst: Die First Grand Suite ist seit dem Start des Winterflugplans am 25. Oktober 2026 buchbar. Wer zu zweit oder zu dritt in der First Class reist, kann damit zwei Suiten im Airbus A350 zu einem privaten Bereich verbinden.
Auf ihrer Webseite stellt die Airline die Grand Suite inzwischen samt Buchungsformular vor. Angefragt werden kann sie derzeit für Flüge zwischen Zürich oder Genf und Shanghai beziehungsweise Johannesburg. Zuerst hatte das Branchenportal Travelnews über den Start und die Preise berichtet. Das Konzept hatten wir Euch bereits im August 2025 vorgestellt.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Swiss First Grand Suite ist seit dem 25. Oktober 2026 buchbar
- Vorerst gibt es sie nur im Airbus A350 nach Shanghai und Johannesburg
- Für bis zu zwei Reisende kostet sie laut Travelnews 3’000 Franken Aufpreis zu zwei Volltarif-Tickets
- Neu dabei ist laut Travelnews ein Limousinentransfer ab der Haustür
Zwei Suiten, ein privater Gang und Apéro mit Gästen aus der Business
Die Grand Suite verbindet die Single Suite am Fenster (1A) mit der gegenüberliegenden Suite Plus (1D und 1E) in der ersten Reihe der First Class. Der Gang dazwischen wird per Vorhang und Kordel von der restlichen Kabine abgetrennt und gehört während des Flugs allein den Gästen der Suite, nur die Crew hat für den Service Zugang. Bis zu drei Reisende können sich so frei zwischen beiden Bereichen bewegen: in der Single Suite essen oder arbeiten, in der Suite Plus auf dem Doppelbett schlafen.
Neu ist ein Detail, das es in der Lufthansa Group bislang nicht gibt: Zu ausgewählten Zeiten dürfen Gäste der Grand Suite Reisende aus der Business Class zu sich einladen, etwa zum Apéro oder für ein Meeting. Die Besucher bekommen dabei Getränke aus der First Class, insgesamt sind maximal vier Personen in der Suite erlaubt. Gäste aus der Economy bleiben aussen vor.
Neu ist laut Travelnews auch ein Service am Boden: Gäste der Grand Suite bekommen einen inklusiven Limousinentransfer, der sie auf Wunsch zu Hause oder an einem anderen frei wählbaren Ort abholt. Bislang kennt man von der Swiss First vor allem den Chauffeurservice am Flughafen, der Gäste in Zürich und Genf zu Flugzeugen auf Aussenpositionen bringt. Je nach Verfügbarkeit gibt es ausserdem Zugang zu einem privaten Bereich in den Swiss Lounges.
Zwei Volltarif-Tickets plus 3’000 Franken Aufpreis
Bei der Ankündigung hatte die Swiss noch von einem variablen Preis gesprochen, der im Schnitt etwa beim Dreifachen eines regulären First-Class-Tickets liegen sollte. Nun gibt es laut Travelnews eine feste Formel: Für bis zu zwei Reisende werden zwei Tickets zum Volltarif fällig, dazu kommt ein Aufpreis von 3’000 Franken. Reisen drei Personen, kostet die Grand Suite das Zweieinhalbfache des Volltarifs plus 3’000 Franken pro Strecke.
Entscheidend ist dabei das Wort Volltarif: Gemeint sind in der Regel die voll flexiblen Tarife und nicht die günstigeren Angebote, die man in der Buchungsmaske findet. Welche Tarife die Swiss genau voraussetzt, ob der Aufpreis für jede Richtung einzeln anfällt und ob sich die Grand Suite auch mit Meilen buchen lässt, haben wir bei der Swiss angefragt. Sobald die Antwort da ist, ergänzen wir den Artikel.
Gebucht wird die Grand Suite nicht online, sondern über ein Anfrageformular auf der Swiss-Webseite oder telefonisch beim Kundenservice, spätestens drei Tage vor Abflug. Laut Swiss meldet sich das Team montags bis freitags innerhalb eines Arbeitstages zurück, um die Verfügbarkeit zu klären und die Buchung abzuschliessen.
Weitere Strecken sollen folgen, sobald zusätzliche Airbus A350 in die Flotte kommen und die Airbus A330 die neue Swiss-Senses-Kabine erhalten. Wo die Swiss First aktuell überall unterwegs ist, zeigt unsere Übersicht aller Swiss First Class Strecken.
Die Grand Suite fragt Ihr über das Formular der Swiss an, reguläre Flüge in der Swiss First könnt Ihr direkt buchen:
Wer die Swiss First Class lieber mit Meilen bucht, findet alle Wege dazu in unserem Guide zur Swiss First Class mit Meilen.
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