14 Monate lang war der Airbus A330 von Sichuan Airlines ein sehr aussergewöhnlicher Gast am Flughafen von Zürich. Die Airline mit dem Drehkreuz am Panda-Flughafen erreichte Zürich zwei Mal die Woche, jetzt ist das kurze Gastspiel schon wieder vorbei – aus strategischen Gründen. Wie die Route bisher bedient wurde und was mit gebuchten Reisenden passiert, haben wir für Euch zusammengefasst!

Mit Zwischenstop in Prag in die chinesische Millionenstadt

Die Idee des Fluges war von Anfang an ungewöhnlich und die Strecke eher gewagt: die Chinesische Stadt Chengdu hat 14 Millionen Einwohner und für verschiedene Branchen ein regelrechter Hotspot geworden. Neben der Wirtschaft ist Chengdu aber vor allem für eines bekannt: das grosse internationale Forschungszentrum für Riesenpandas! Sichuan Airlines hat dann einen Flug nach Zürich mit Zwischenstop in Prag aufgesetzt. Die Tickets zwischen Zürich und Prag waren der mit Abstand günstigste Weg in die tschechische Hauptstadt zu kommen. Nachdem der Start der Strecke mehrfach verschoben wurde ist der Zauber jetzt auch schon wieder vorbei: nur vom 23. Juni 2018 bis zum 28. August 2019 hat die Geschichte eines der unbekanntesten und skurrilsten Fifth Freedom Flights Europas angedauert.

Hotline für betroffene Passagiere

Für Passagiere die Flüge nach dem 28. August 2019 gebucht haben, gibt es die Möglichkeit die Tickets kostenlos zurück zu erstatten. Die Kontaktdaten sind wie folgt: [email protected] oder telefonisch unter der 044 220 19 54.

Fazit zum Stop der Strecke nach Chengdu

Dass das Interesse für Flüge mit der Umsteigeverbindung und einer allianzlosen Airline nicht gigantisch sein würde, war wenig überraschend. Dass die Sales von Air China auch immer wieder Chengdu enthalten haben, hat der Strecke sicher auch nicht besonders gut getan. Das Bordprodukt konnte leider kein Mitglied unserer Redaktion bisher testen, aber in anderen Tests waren die Erfahrungen sehr durchwachsen. Wir werden den kuriosen Flieger auf jeden Fall am Flughafen Zürich vermissen!

Autor

Nachdem Alex in den ersten 5 Jahren seines Lebens mehr Zeit in Airbussen als in normalen Bussen verbracht hat, war das Hobby schon früh festgelegt: Fliegen. Egal ob in einer Turboprop oder einem A380, egal ob Holzklasse oder Premium: Der Weg ist das Ziel. Und wer kann schon behaupten in 12 Tagen New York, Singapur, Tokyo, Lissabon und Oslo mit Flügen in der Business Class verbunden zu haben?

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  • In der Tat schade!Da die Sichuan die ganz grossen Flughäfen in Europa,wie London Frankfurt,Paris ect
    nicht anfliegt,war es für Zürich sicherlich schon fast ein Triumph,so eine Airline zu haben.Schön,dass ich am 21.08 noch ein Sichuan Flieger mit einer Sonderbemalung sehen durfte

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