Die Lufthansa Group hat die Erhöhung von Umbuchungs- und Erstattungsgebühren für weitere Flugstrecken angekündigt.

Bereits im April hatte die Lufthansa Group eine massive Erhöhung ihrer Erstattungsgebühren angekündigt. In diesem Fall wurden sogar Flex-Tarife mit hohen Erstattungsgebühren belegt. Die Regelung galt zunächst für bestimmte Strecken. Für viele bislang ausgeschlossene Flugrouten wird es ab dem 13. Mai 2026 jedoch ebenfalls neue Erstattungs- und Umbuchungsgebühren geben, wie die Lufthansa Group in einer Mitteilung an Vertriebspartner angekündigt hat.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Lufthansa Group erhöht die Erstattungs- und Umbuchungsgebühren für weitere Strecken
  • Betroffen sind Flüge von Europa nach Japan sowie zwischen der Schweiz, Deutschland, Österreich und Belgien und Malaysia, Singapur und Australien
  • Spekulativ werden wohl auch die Light und Green Tarife gleich mit eingeführt
  • Die Anpassungen werden zum 13. Mai 2026 eingeführt

Neue Umbuchungs- und Erstattungsgebühren ab 13. Mai 2026

Nachdem sie bereits im April 2026 neue Erstattungsgebühren eingeführt hatte, und dabei auch die Flex-Tarife nicht verschont blieben, hat die Lufthansa Group nun weitere Erhöhungen in einer Mitteilung an Vertriebspartner angekündigt. Betroffen sind diesmal viele Strecken, die bei den ersten Anpassungen im April noch ausgelassen wurden. Konkret geht es um die folgenden Flüge:

VonNach
EuropaJapan
Schweiz/Deutschland/Österreich/BelgienSingapur/Malaysia/Australien
Singapur/Malaysia/AustralienSchweiz/Deutschland/Österreich/Belgien

Erneut bedeutet das auch für Premium-Reisende stark erhöhte Gebühren. Immerhin: Flex-Tarife bleiben diesmal unangetastet. Wer aber beispielsweise mit Lufthansa von Frankfurt nach Tokio mit dem Business Class Basic Tarif reist, erfährt eine Erhöhung der Umbuchungs- und Erstattungsgebühren um 45 CHF. First Class Reisende trifft es noch härter: Wer sein Ticket nicht vor dem 13. Mai 2026 ausgestellt bekommen hat, zahlt im Zweifelsfall und je nach Tarif bis zu 174 CHF Umbuchungs- oder Erstattungsgebühren mehr.

Lufthansagroup Tarifanpassungen Gebuehren Mai 2026

Die neuen Erstattungsgebühren werden für alle Tickets, die ab dem 13. Mai 2026 ausgestellt werden, bei der Lufthansa Group eingeführt. Die Gebühren gelten dann für Flüge mit den folgenden Airlines:

  • Air Dolomiti
  • Austrian Airlines
  • Brussels Airlines
  • Discover Airlines
  • Lufthansa
  • Swiss

Zusätzlich erhöhen ausserdem ANA und Singapore Airlines, Joint-Venture Partner der Lufthansa Group, die Umbuchungs- und Erstattungsgebühren gemäss den neuen Tarifen der Lufthansa Gruppe.

Kommen Business Light und Green auch gleich mit?

Aus der Ankündigung der Lufthansa Group geht allerdings noch etwas anderes hervor. Bei der Einführung des Business Class Light Tarifs im März 2026 sowie der Erweiterung auf Strecken in die USA wurden Strecken von und nach Japan, China, Malaysia und Australien noch ausgeschlossen. Ein aktuelles Beispiel auf der Strecke nach Tokio, zeigt noch die bisherige Auswahl der Tarife.

Lufthansa Beipiel Business Class FRA HND Tarif Vor Umstellung

Mit Ausnahme von China scheint es nun jedoch so, als ob es mit den neuen Gebührenordnungen ab dem 13. Mai 2026 auch die Option des Business Light Tarifs auf diesen Strecken geben wird. Das künftige Angebot würde dann vergleichbar beispielhaft wie folgt aussehen:

Business Class Tarife Lufthansa Group Mai 2026 Lang

Ab dem 13. Mai 2026 dürfte sich zeigen, welche Anpassungen tatsächlich in den Buchungsmasken umgesetzt werden – oder auch nicht.

Währungsanpassungen nur auf ausgewählten Interkontinental-Strecken

Grundsätzlich sind die Preise der Gebühren in Euro angegeben. Die Lufthansa Group hat aber angekündigt, auf ausgewählten interkontinentalen Strecken eine Währungsanpassung in Franken und US-Dollar vorzunehmen. Davon ausgeschlossen sind jedoch Strecken von und nach China sowie von USA/Kanada/Mittelamerika nach Europa/Afrika/Nahost/Indien.

Swiss Airbus A350

Welche Strecken genau eine Währungsanpassung erhalten, teilt die Lufthansa Group nicht mit. Der Ausschluss zahlreicher Verbindungen lässt aber vermuten, dass auf vielen Strecken durch eine fehlende Währungsanpassung möglicherweise noch höhere Kosten für Passagiere verursacht werden könnten.

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