Was in den letzten Tagen eine traurige Vermutung war, ist nun Realität. Erneut kam es auf Island zu einem Vulkanausbruch.

Seit November letzten Jahres gibt es bereits eine Reisewarnung für Island, aufgrund der hohen Vulkanausbruchsgefahr. Im Dezember 2023 kam es dann zum Vulkanausbruch. Im Januar 2024 gab es einen erneuten Ausbruch nahe Grindavik. Jetzt ist die Reykjanes Halbinsel erneut betroffen, wie fvw berichtet.

Ausbruch nördlich des Küstenortes Grindavík

Am Donnerstagmorgen um 6:00 Uhr ist der Vulkan nordöstlich des Berges Sylingarfell ausgebrochen, nachdem es kurz davor zunehmende Erdbebenaktivität gegeben hatte. Kürzlich erst registrierte die Wetterbehörde Vedurstofa eine neue Ansammlung von mehreren Millionen Kubikmetern Magma unter dem Gebiet und warnte daher vor einer erhöhten Wahrscheinlichkeit einer baldigen weiteren Eruption.

Vulkanausbruch

Nach Angaben des RÚV, dem Nachrichtensender Islands, besteht zunächst keine unmittelbare Gefahr für Grindavik sowie das Geothermalbad Blaue Lagune und das Kraftwerk in dem Gebiet.

Das Ausbruchsgebiet befindet sich etwa an gleicher Stelle wie von der Eruption des 18. Dezembers 2023. Der Riss sei etwa drei Kilometer lang, die Lava fliesse hauptsächlich nach Westen, berichten die Behörden.

Derzeit keine Einschränkungen im Flugverkehr

Aktuell gibt es trotz des Vulkanausbruchs auf Island keine Beeinträchtigungen für den Flugverkehr. Nach dem Ausbruch bei Grindavik auf der Reykjanes-Halbinsel hat sich die Lage etwas entspannt, und sowohl der Flugverkehr als auch der Betrieb am internationalen Flughafen Keflavik laufen normal.

Icelandair

Die Airlines Icelandair und Play haben keine Veränderungen in ihrem Flugplan gemeldet und erwarten keine Auswirkungen auf ihren Betrieb. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass sich die Situation ändern könnte, falls eine Aschewolke in die Atmosphäre gelangt. Bislang wurden jedoch keine solchen Wolken beobachtet.

Fazit zum erneuten Vulkanausbruch auf Island

In den vergangenen Monaten litt die Bevölkerung Islands mehrfach unter Vulkanausbrüchen. Wenngleich sich die Situation vor Ort etwas entspannt hat, bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen der erneute Ausbruch hat und ob Island auch in der Zukunft mit hoher Vulkanausbruchsgefahr zu kämpfen hat. Wir halten Euch diesbezüglich auf dem neusten Stand.

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