Vor etwa einem Jahr wurde seitens Emirates ein Flugstopp nach Südafrika implementiert. Dieser gilt zwar nicht mehr, die Verbindungen waren jedoch weiterhin stark eingeschränkt. Das soll sich jetzt ändern!

Emirates baut kurzfristig das Netzwerk nach Afrika wieder aus. Erst kürzlich berichteten wir von den Plänen für den Sommer 2022. Kurzfristig will die Airline aus dem Emirat Dubai aber wieder diverse Verbindungen nach Afrika reaktivieren, darunter auch drei Destinationen in Südafrika, wie aus einer Pressemitteilung der Airline selbst hervorgeht.

Afrika ist zurück auf der Karte

Afrika spielt eine bedeutsame Rolle für die Fluggesellschaft aus Dubai. Hier hat die Airline im Sommer 2021 eine ganze Reihe an Codeshare-Abkommen mit Fluggesellschaften in Südafrika geschlossen. Im November erweiterte Emirates dann ihr Netzwerk in Afrika um eine weitere Destination. Zweimal wöchentlich, immer dienstags und donnerstags, fliegt Emirates so bereits von Dubai nach Algier, der Hauptstadt Algeriens. Nach Ausbreitung der Virusvarianten war zudem unter anderem der Betrieb zwischen Dubai und Südafrika eingestellt worden. Diese Verbindungen sollen nun ebenfalls wieder aufgenommen werden. Ab dem 29. Januar 2022 folgen nach Südafrika vier weitere afrikanische Länder.

Emirates A380

Ab morgen soll bereits Dubai wieder täglich mit Johannesburg verbunden werden. Nur wenige Tage später, am 1. Februar, soll die Frequenz zwischen den beiden Metropolen bereits verdoppelt werden. Ebenfalls ab dem 1. Februar werden Durban und Kapstadt jeweils wieder täglich von Emirates angeflogen. Welche Flugzeuge zum Einsatz kommen sollen, beschreibt Emirates jedoch nicht. Laut Flightradar24 ist für den ersten täglichen Flug mit der Flugnummer EK761 eine Boeing 777-300 eingeplant. Für den Flug EK763 könnte ab dem 1. Februar auch wieder ein Airbus A380 nach Afrika aufbrechen. Dieser wurde zumindest damals, bis Einstellung der Verbindung, auf dieser Verbindung eingesetzt.

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Neben Durban, Johannesburg und Kapstadt in Südafrika folgen zudem wieder Addis Abeba in Äthiopien, Daressalam in Tansania, Nairobi in Kenia und Harare in Simbabwe ins Streckennetz von Emirates. Nairobi soll ab dem 29. Januar zehnmal wöchentlich angeflogen werden, Addis Abeba ab dem 30. Januar täglich und Daressalam fünfmal wöchentlich ab dem 30. Januar. Harare soll sechsmal wöchentlich von Emirates ab Dubai bedient werden, wird jedoch an die Verbindung nach Lusaka in Sambia angeschlossen. Harare wird damit weiterhin nicht direkt angeflogen. Emirates verweist zudem auf die geltenden Bedingungen zur Einreise in Dubai. Hier ist auch weiterhin zusätzlich ein PCR-Test erforderlich.

Fazit zu den Plänen von Emirates

Emirates reaktiviert bereits ab dem 29. Januar wieder eine Vielzahl an Verbindungen nach Afrika. Den Beginn macht Südafrika. Aber auch weitere Destinationen in Äthiopien, Kenia, Simbabwe und Tansania folgen in den kommenden Tagen. Damit baut die Airline aus Dubai ihr Netzwerk kurzfristig massiv aus. Speziell Südafrika ist dabei ein wichtiges Fokusgebiet von Emirates. Im vergangenen Jahr hat man mehrere Codeshare-Abkommen mit Regionalairlines vor Ort geschlossen.

Autor

Seit Alex zum ersten Mal im Alter von 3 Jahren geflogen ist, wollte er das Flugzeug eigentlich nicht mehr verlassen. Bis heute riss seine Faszination fürs Fliegen nicht ab, weshalb er sich entschlossen hat, Euch an seinen Erfahrungen und Tipps teilhaben zu lassen.

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