Reisende dürfen sich freuen: Der Fahrplanentwurf der SBB für 2027 sieht Verbesserungen im internationalen Bahnverkehr vor. Geplant sind unter anderem mehr Direktverbindungen sowie bessere Anbindungen.

Erst kürzlich hat die SBB eine neue Destination im Rahmen ihres Air-Rail-Angebots angekündigt. Nun folgen weitere Neuigkeiten – diesmal mit Blick auf den Fahrplan im kommenden Jahr. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2026 zeigt der Fahrplanentwurf für 2027, welche Verbesserungen auf die Passagiere zukommen. Wie die SBB in einer Medienmitteilung mitteilte, dürfen Reisende insbesondere mit optimierten Verbindungen und erweiterten Angeboten rechnen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Fahrplanentwurf 2027 der SBB wurde veröffentlicht
  • Passagiere profitieren sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene von den geplanten Änderungen
  • Die Anpassungen beinhalten unter anderem zusätzliche Direktverbindungen und optimierte Anschlüsse

Fahrplanentwurf 2027 veröffentlicht

Mit dem Fahrplanwechsel im kommenden Winter veröffentlicht die SBB nun den Fahrplanentwurf für 2027. Vor allem Pendler und Freizeitreisende sollen von den geplanten Anpassungen im internationalen Bahnnetz profitieren. Auch auf den Italien Strecken sind einige punktuelle Anpassungen geplant. So sollen internationale Reisende künftig statt wie bisher mit nur einer Direktverbindung neu zweimal täglich pro Richtung direkt zwischen Zürich und Venedig reisen können. Zudem wird eine bereits bestehende Verbindung nach Lugano neu bis in die italienische Lagunenstadt verlängert. Enden soll hingegen die Verbindung Basel–Luzern–Mailand: Aufgrund fehlender Trassen endet die Linie künftig bereits in Lugano. Die Direktverbindung zwischen Mailand und Basel via Luzern bleibt jedoch bestehen.

Venedig

Auch auf der Strecke Richtung Mittelitalien sind Änderungen vorgesehen. Die tägliche Direktverbindung von Zürich nach Florenz wird künftig nur noch bis Bologna geführt und in der Sommersaison bis Rimini verlängert – damit entsteht eine direkte Bahnverbindung an die Adriaküste während der warmen Monate. Die Verbindung von Zürich über Genua nach La Spezia soll künftig täglich verkehren. Wegfallen wird jedoch die saisonale Wochenendverlängerung bis Livorno.

SBB Schweizer Bundesbahn Zug Bahnhof

Auch mit Blick auf die Verbindungen nach Frankreich und Deutschland stehen im kommenden Jahr einige Neuerungen an. Ab dem 5. April 2027 sollen wieder drei tägliche TGV-Verbindungen pro Richtung von Lausanne über Genf in die französische Hauptstadt Paris angeboten werden. Passend zum Frühlingsbeginn 2027 soll die Verbindung zwischen Genf und Lyon dank eines neuen TER-Angebots der SNCF um rund zehn Minuten verkürzt werden. TER (Transport Express Régional) steht dabei für das regionale Zug- und Busnetz der französischen Staatsbahn. Die Strecke wird einmal täglich bedient, an Wochenenden sogar zweimal pro Richtung. Auch im Verkehr nach Deutschland sind Anpassungen geplant: Die IC-Züge zwischen Zürich und Stuttgart sollen auf den deutschen Streckenabschnitten zusätzliche Fahrzeitreserven erhalten. Damit soll die Pünktlichkeit der Verbindungen künftig verbessert werden.

Paris

Auch im Nachtverkehr plant die SBB weitere Fortschritte. So soll ab dem Fahrplanwechsel auf der Strecke von Zürich nach Amsterdam die neue Generation der Nightjets zum Einsatz kommen. Auch auf nationaler Ebene sieht der Fahrplanentwurf verschiedene Anpassungen vor. Regionale Verbindungen in der Deutschschweiz sowie nationale Nachtverbindungen stehen ebenfalls im Fokus. Gleichzeitig kündigt die SBB für 2027 umfangreiche Bauarbeiten in der Schweiz und im Ausland an. Diese werden teilweise zu temporären Fahrplanänderungen sowie längeren Reisezeiten führen.

Autor

Nina nutzt neben ihrem Studium der Literatur- und Kulturwissenschaft jede Gelegenheit, die Welt zu entdecken. Besonders begeistert sie sich für neue Kulturen und vielfältige Lebensweisen. Für sie bedeutet Reisen nicht nur Abenteuer, sondern auch persönliches Wachstum und Inspiration. Das, was sie liebt, mit anderen zu teilen, möchte sie zu ihrem Beruf machen und unterstützt das reisetopia Team daher im Bereich Content rund um den schweizer und deutschen Tourismus.

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