Bei der letzten Nacht in London wollte ich wenig Zeit im Hotel verbringen, aber möglichst nah am Flughafen übernachten, nachdem der Verkehr in London meist unberechenbar ist. So fiel die Wahl auf das unglaublich günstige DoubleTree by Hilton London ExCel.

DoubleTree London ExCel – die Buchung

Ich habe das Hotel direkt bei der Kette im Rahmen eines Sales sehr günstig gebucht. Dank einer Aktion von American Express gab es bei Hilton für ausgewählte Kunden 55 Franken Gutschrift, sobald man 300 Franken umgesetzt hat. Da die Nacht rund 80 Franken gekostet hat, habe ich die Auslandsgebühr in Kauf genommen und das Hotel mit meiner American Express Gold Kreditkarte gebucht und so die Gutschrift erhalten.

DoubleTree London ExCel – die Lage

Von der nächsten Station des DLR sind es nur rund 6 Minuten zu Fuss bis zum Hotel. Einen Bus oder ein anderes öffentliches Verkehrsmittel sucht man auf dieser Strecke vergeblich.

In den frühen Morgenstunden haben wir den Flughafen innerhalb von 15 Minuten zu Fuss erreicht. Wer den etwas abenteuerlichen Weg nicht so auf sich nehmen möchte sollte für rund 5 Pfund einen Uber buchen.

DoubleTree London ExCel – das Zimmer

Ich habe ein Upgrade auf den Deluxe Room with Water View bekommen, nachdem ich für diese Kategorie in der App ein eStandby Upgrade für 0 Pfund auswählen konnte. Vielleicht wäre über den Hilton Gold Status ein weiteres Upgrade möglich gewesen, für den kurzen Aufenthalt war es aber mehr als ausreichend.

Das Zimmer befindet sich im 4. Stock und hat einen Ausblick auf die Themse und London ExCel, dem Messezentrum der Millionen-Stadt. Das Hotel befindet sich somit auch in der Abflug-Schneise des Flughafens, was für Flug-Enthusiasten interessant, für alle anderen aber störend sein kann.

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Das Zimmer selbst ist sehr spartanisch ausgestattet: Der Fernseher wirkt in die Jahre gekommen, das Telefon hat auch schon bessere Tage gesehen und die Fläche für den Schreibtisch ist sehr übersichtlich. Für die kurze Nacht und den günstigen Preis war es aber in Ordnung.

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Das Fehlen einer Minibar, Bademänteln und die sehr spartanische Ausstattung des Badezimmers war hingegen störender. Nur ein Handtuch je Grösse, keine Reserve-Rollen an Toilettenpapier und die fehlende Toilettenbürste sollten in einem Hotel, welches mit Detailverliebtheit wirbt nicht vorkommen.

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Die Hygiene-Produkte scheinen in allen Hilton-Häusern Londons die gleichen zu sein, zumindest erwartete mich die identische Präsentation wie bereits in den anderen Hotels der Kette.

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DoubleTree London ExCel – das Fitness-Studio

An einer etwas ungewöhnlichen Stelle, direkt hinter dem Restaurant, befindet sich das Fitness-Studio. Wer der offiziellen Beschilderung folgt muss einmal an den essenden Gästen vorbei, ein unangenehmer Weg. Neben dem Fitness-Raum gibt es aber noch einen weiteren, etwas verstecken Aufzug, welcher einem diesen Gang erspart.

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Das Studio hat eine gute Basis-Ausstattung und Tageslicht. Ein Fenster liess sich leider nicht komplett schliessen, weshalb es recht kalt war.

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Die Geräte sind sauber und in einem guten Zustand. Für Cardio oder Kraft-Übungen ist alles an Grundausstattung vorhanden.

DoubleTree London ExCel – der Room-Service

Nachdem ich noch einiges an Arbeit vor meinem Heimflug erledigen musste entschied ich mich den Room-Service zu bemühen und im Zimmer zu essen. Die Preise für das Essen sind für London auf jeden Fall in Ordnung, rund eine halbe Stunde nach Bestellung stand ein Mitarbeiter mit dem Tablett vor unserer Tür.

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Die Portionen waren gross und die Qualität besser als erwartet. Auch die Präsentation auf dem Teller war ansprechend.

DoubleTree London ExCel – das Fazit

In Summe war der Aufenthalt im DoubleTree London ExCel für den geringen Preis durchaus in Ordnung. Es hat nicht begeistert, aber die kostenlosen warmen Cookies der DoubleTree-Hotels mag meine Meinung etwas zum Positiven bewegt haben. Für einen frühen Abflug ab London City ist das Hotel aber trotzdem eine solide und günstige Wahl.

Autor

Nachdem Alex in den ersten 5 Jahren seines Lebens mehr Zeit in Airbussen als in normalen Bussen verbracht hat, war das Hobby schon früh festgelegt: Fliegen. Egal ob in einer Turboprop oder einem A380, egal ob Holzklasse oder Premium: Der Weg ist das Ziel. Und wer kann schon behaupten in 12 Tagen New York, Singapur, Tokyo, Lissabon und Oslo mit Flügen in der Business Class verbunden zu haben?

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