Ethiopian Airlines möchte noch in diesem Jahr nach ein weiteres Ziel in der Schweiz anfliegen – Zürich.

Ethiopian Airlines fliegt seit Juni 2018 nach Genf. Zuletzt konnte die Fluggesellschaft die Attraktivität der Flüge steigern, indem Genf direkt angeflogen wurde. Zuvor flog Ethiopian Airlines Genf jeweils nur mit Zwischenstopp in Mailand an, ein Nachteil in Sachen Attraktivität. Nun stehen auch Pläne für einen Direktflug nach Zürich im Raum.

Schwieriger Start in der Schweiz

Ethiopian Airlines, eine der grössten Fluggesellschaften Afrikas, fliegt seit Juni 2018 den Genfer Flughafen an. Der Start in der Schweiz war erheblich schwieriger als beispielsweise in Deutschland oder Österreich. Für die Flüge zwischen Addis Abeba und der Schweiz benötigt man eigentlich rund sieben Stunden. Aufgrund des Zwischenstopps in Mailand benötigte man aber rund neun Stunden, um von Genf nach Addis Abeba zu fliegen. Zu viel, um konkurrenzfähig zu sein. Mittlerweile fliegt Ethiopian Airlines Genf per Direktflug an, sehr zur Freude von Geschäftsreisenden. In den kommenden Monaten könnte Ethiopian Airlines die Anzahl der wöchentlichen Flüge von vier auf sieben erhöhen.

Das könnte sich jedoch noch in diesem Jahr ändern. Glaubt man den Worten von Hailegebrel Tadese, Airline-Chef in der Schweiz von Ethiopian Airlines, fliegt die Fluggesellschaft vielleicht noch in diesem Jahr noch Nonstop nach Zürich. Der ursprüngliche Plan war es, dass die Fluggesellschaft bereits in diesem Jahr Zürich mit der Hauptstadt Äthiopiens, Addis Abeba, verbindet. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie verzögerte sich die geplante Aufnahme. Wann, wie häufig und mit welchem Fluggerät Ethiopian Airlines nach Zürich fliegt, steht jedoch noch nicht fest. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Zürich mit einer Boeing 787 oder einem A350 angeflogen wird. Beide Flugzeuge verfügen über ein neues Business Class Produkt.

Globale Attraktivität steigern

Zukünftig möchte die Fluggesellschaft die eigene Attraktivität steigern. Mit derzeit 62 eigenen Zielen habe Ethiopian Airlines bereits jetzt das engmaschigste Netzwerk Afrikas, so Tadese. Vor der Corona-Pandemie waren es weltweit über 140 Ziele. Gegenüber der Konkurrenz aus den Vereinigten Arabischen Emirate und Katar hat die Airline aber noch deutlichen Steigerungsbedarf. Derzeit möchte die Fluggesellschaft immer mehr Passagiere für sich gewinnen, die sowohl am Flughafen von Addis Abeba umsteigen als auch das Land Äthiopien bereisen. Tadese wirbt mit dem Slogan “Wir haben 13 Monate Sommer”, in Anlehnung an den äthiopischen Kalender, der 13 Monate beinhaltet. Äthiopien bietet Touristen sehr viel. Neben unzähligen Nationalparks und einer atemberaubenden Flora und Fauna gibt es etliche geschichtliche Relikte, wie etwa die in Stein gehauenen Kirche von Lalibela.

Fazit zu den Plänen von Ethiopian Airlines

Ethiopian Airlines möchte schon bald nach Zürich fliegen. Damit baut die Airline das eigene Streckennetz aus. Ob sich die Strecke nachhaltig bewähren kann bleibt abzuwarten, da die Konkurrenz aus dem Nahen Osten schier übermächtig ist. Im Zuge der eigenen Attraktivität könnte sich die Strecke alle mal auszahlen. Ethiopian Airlines bietet mittlerweile ein überzeugendes Bordprodukt an, das mit der namenhaften Konkurrenz mithalten kann. Für die Schweiz ist eine weitere Verbindung an eines der grössten Drehkreuze Afrikas ebenfalls von hoher Bedeutung.

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