Die ehemalige Lufthansa Tochter Condor setzt auf der Kurz- und Mittelstrecke ihre 13 Maschinen des Typs Boeing 757-300 an diverse Urlaubsziele hauptsächlich in Europa ein. Zusätzlich werden noch Ziele in Nordafrika und im Mittleren Osten angeflogen. Ein Business Class Produkt sucht man hier allerdings vergeblich. Lediglich ist eine Premium Class vorzufinden, bei welcher jeweils der Mittelsitz frei bleibt.

In meinem Fall ging es von Basel direkt nach Dubai. Im folgenden Review berichte ich über meine Eindrücke in der Condor Economy Class!

Condor Economy Class auf der Kurz- und Mittelstrecke – die Buchung

Gebucht habe ich meine Dubai Reise ausnahmsweise im Pauschalarrangement. So konnte ich den Flug sowie das Hotel, zu welchem noch ein Review folgen wird, günstig buchen. Beim Check-in ist noch anzumerken, dass die Sitzplätze welche vom System vorgegeben werden nicht individuell änderbar sind. Eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung löst dieses Problem.

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Passagiere welche Condor Premium gebucht haben, sitzen in den vorderen Reihen, vor der zweiten Tür, welche beim Boarding genutzt wird.

Condor Economy Class auf der Kurz- und Mittelstrecke – der Sitz

Die Condor Economy Class auf der Kurz- und Mittelstrecke kommt mit einer typischen Konfiguration daher. Euch erwarten in der Boeing 757-300 Sitze in einer 3-3 Anordnung.

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Die Sitze sind vom Design her relativ modern gehalten, gepolstert war der Sitz aber nicht ausreichend. Der Sitzabstand sowie die Sitzbreite sind sehr knapp bemessen. Ich habe mich ein wenig beengt gefühlt. Ansonsten sind die Sitze mit denen anderer Europäischer Airlines vergleichbar. Es gibt jeweils eine, leider etwas zu schmale, Armlehne zwischen den Sitzen und jeweils am Ende einer Sitzreihe, dazu einen herunterklappbaren Tisch. Die Verstaumöglichkeiten am Sitz befinde ich ebenfalls als nicht ausreichend. Einzig ein wirklich kleines Netz war vorzufinden, da passt knapp eine Flasche Wasser und eine Zeitschrift rein.

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Für einen Mittelstreckenflug von knapp sechseinhalb Stunden war der Sitzkomfort für meinen Geschmack zu gering.

Condor Economy Class auf der Kurz- und Mittelstrecke – das Catering

Leider gibt es auf diesem Flug, trotz der Länge, kein kostenloses Catering. Alle Getränke sowie Esswaren müssen im Bordshop bezogen werden. Die Preise sind aber für Schweizer Verhältnisse noch relativ human. Gäste die das Premium Paket buchen, welches aber mindestens 150 Franken Aufpreis kostet. Hier wäre dann aber ein Menü sowie alle Getränke kostenlos.

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Das Bordangebot von Condor reicht von verschiedenen Sandwiches bis zum Wiener Schnitzel. Auch alkoholische Getränke sind im Angebot zu finden. Das Bordpersonal war im allgemeinen aber sehr gut und zuvorkommend.

Condor Economy Class auf Kurz- und Mittelstrecke – das Entertainment

Auf der Kurz- und Mittelstrecke bietet Condor kein grosses Inflight Entertrainment an. Einen eigenen Monitor, wie man es zum Beispiel bei Emirates kennt, sucht man hier vergebens. Lediglich gibt es auf die Sitzreihen verteilt Monitore auf welchen diverse Serien abgespielt werden, darunter waren auch Kinderfilme. Die Monitore sind aber je nach Lichteinstrahlung schlecht abzulesen.

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Mit den passenden Reiseaccessoires wie Tablet und Noise Cancelling Kopfhörern ist das fehlende Bordentertainment aber gut verkraftbar. Wifi oder andere Konnektivitätsangebote sucht man bei Condor aber vergebens.

Condor Economy Class auf der Kurz- und Mittelstrecke – Fazit

Einen günstigen Condor-Flug auf der Kurzstrecke bis maximal drei Stunden würde ich jederzeit wieder buchen. Leider ist mir aber der Komfort, das Entertainment sowie das angebotene Catering für einen sechseinhalb Stunden Flug nach Dubai einfach zu wenig. Lobenswert war aber die Pünktlichkeit sowie die Freundlichkeit der Mitarbeitenden auf meinen beiden Flügen. Wenn Ihr Eure Flugkosten für die nächste Reise tief halten möchtet und mit den Abstrichen am Bordprodukt leben könnt, kann für Euch die Condor Economy Class trotzdem eine gute Wahl sein!

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Autor

Yannick ist schon seit seiner Kindheit begeistert vom Reisen. Mit seinen jungen Jahren ist er schon viel auf der Welt rumgekommen. Seine Reisen hat er je länger je mehr optimiert. Punkte und Meilen sind zu seinem Hobby geworden. Für reisetopia ist er immer auf der Jagd nach den besten Deals rund um das luxuriöse Reisen.

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