Mit steigendem Impffortschritt in weiten Teilen Europas heben erste Länder weitere Auflagen auf. Auch die Niederlande folgen diesem Schritt und führen gleichzeitig einen Coronapass ein.

Mehr Anreize für Geimpfte oder den direkten Weg aus die Pandemie wählen? Eine Frage, die sich momentan viele Länder stellen. Während Dänemark zunächst alle Auflagen aufgehoben hat, werden hierzulande die Auflagen für Ungeimpfte verschärft. Die Niederlande wählen den Mittelweg und heben weitere Corona-Auflagen auf. Gleichzeitig wird ein Coronapass eingeführt, welcher den jeweiligen Status nachweisen muss – das berichtet die Tagesschau.

Mit 3G und ohne Abstand

Dänemark gilt aktuell als Paradebeispiel für den Weg aus der Pandemie. Die Impfquote dort ist hoch und das Interesse an den Impfstoffen scheint nicht abzureissen. Jegliche Hygiene- und Schutzmassnahmen konnten dementsprechend aufgehoben werden. Die Folgen dieser Entscheidung werden sich erst in den kommenden Wochen definieren lassen. Dennoch folgen weitere Länder diesem Weg – darunter nun auch die Niederlande. Ab dem 25. September 2021 werden weitere Auflagen in den Niederlanden aufgelöst. Dabei soll vor allem der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern aufgehoben werden. Die Maskenpflicht soll zwar weiterhin gelten, dafür aber nur noch im öffentlichen Personennahverkehr, an Flughäfen und in Flugzeugen.

Impfung Corona-Auflagen in Europa

Gleichzeitig wollen die Niederlande zum Stichtag einen Coronapass einführen. Dieser soll den Status einer vollständigen Impfung, überstandenen Infektion oder eines negativen Corona-Tests sicherstellen und nachweisen können. Nur Personen mit diesem Pass und entsprechendem Nachweis sollen dann noch Zutritt zu öffentlichen Einrichtungen, Restaurants und Hotels erhalten. Damit folgen die Niederlande, anders als in Deutschland, dem 3G-Modell. Hierzulande beschliessen mehr und mehr Bundesländer die Umsetzung des 2G-Modells. Dabei gibt es zwei Methoden: Während Baden-Württemberg den strikten Weg wählt, haben sich andere Bundesländer wie Berlin, Hamburg und Niedersachsen für ein Optionsmodell entschieden. Demnach dürfen beispielsweise Gastwirte und Hoteliers eigenständig entscheiden, welches Modell sie umsetzen möchten. Nur beim 2G-Modell werden hier jedoch jegliche Auflagen fallen gelassen.

Corona-Auflagen in Europa Amsterdam

Trotz der Lockerungen in den Niederlanden, bleibt die Einreise aus Deutschland und weiteren Staaten mit strengeren Auflagen unverändert. Seit dem 6. September 2021 wird Deutschland wieder als Hochrisikogebiet seitens der Niederlande eingestuft. Ähnlich wie hierzulande gilt dann die Nachweispflicht einer vollständigen Impfung, einer überstandenen Infektion oder eines negativen Corona-Tests. Ausnahmen gelten lediglich für Kinder unter zwölf Jahren. Darüber hinaus müssen alle Reisenden eine Einreiseanmeldung ausfüllen und diese ebenfalls nachweisen können. Das Aussenministerium in Den Haag empfiehlt zudem eigenen geimpften Staatsbürgern, bei der Rückkehr aus Deutschland einen Schnelltest durchführen zu lassen.

Fazit zu den Massnahmen in den Niederlanden

Welchen Weg raus aus die Pandemie wählen? Diese Frage beschäftigt gerade die meisten Politiker. Die Niederlande wählen im nächsten Schritt einen Mittelweg. Abstandsregeln sollen aufgehoben werden, die Maskenpflicht gilt nur noch in Bussen, Zügen, an Flughäfen und in Flugzeugen. Dafür wird der Coronapass eingeführt, welcher die Impfung, eine Infektion oder einen negativen Coronatest nachweisen muss, um Zutritt zu öffentlichen Einrichtungen zu erhalten. Diese neuen Regeln sollen ab dem 25. September gelten.

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