Ein rätselhafter Hackerangriff legte die Internetseiten dänischer Flughäfen lahm, darunter der belebte Hauptstadt-Flughafen Kopenhagen.

Am Wochenende gab es einen Hackerangriff auf die Webseiten zweier Flughäfen. Sowohl der dänische Hauptstadt-Flughafen in Kopenhagen als auch ein kleiner Flughafen in der Gemeinde Thisted waren davon betroffen. Nur eine Webseite ist bereits wieder verfügbar. Wer hinter dem Angriff steckt, ist noch nicht bekannt, wie die Frankfurter Allgemeine berichtet.

Webseiten zweier Flughäfen betroffen

Laut einem Flughafensprecher wurde am Wochenende, genauer am Sonntag, die Webseite des Flughafens Kopenhagen mit einer sogenannten Denial-of-Service-Attacke (DDoS) von Hackern angegriffen. So werden Webseiten mit einer immensen Anzahl an Anfragen überlastet und gehackt. Wer hinter dem Angriff steckt, ist bisher nicht bekannt. Der Flughafen Kopenhagen informierte die Passagiere über die eigene Facebookseite und forderte die Passagiere dazu auf, sich über ihre Reise in der Smartphone-App zu informieren. Aktuell kann die Startseite des Flughafens kann nicht aufgerufen werden und zeigt eine Fehlermeldung an.

Hacker

Die Gemeinde Thisted liegt im Norden des Landes und gab über ihre Facebook-Seite bekannt, auch von einem Hackerangriff betroffen zu sein. Dieser Angriff legte den Internetauftritt des Flughafens lahm. Aktuell ist die Webseite wieder aufrufbar. Laut dem dänischen Fernsehsender TV Midtvest soll der kleine Flughafen das eigentliche Ziel des massiven Angriffs gewesen sein und der Fernsehsender vermutet russische Hacker hinter dem Angriff.

Hacken

Ein ähnlicher Fall ereignete sich im vergangenen Jahr an vielen deutschen Flughäfen, darunter waren unter anderem die Flughäfen Nürnberg und Düsseldorf auch von einer DDoS-Attacke betroffen. In Thüringen ergriff man Vorsichtsmassnahmen und die Webseite des Flughafens Erfurt-Weimar wurde zeitweilig gesperrt.

Fazit zu den Hackerangriffen auf die Flughafen-Webseiten

Der Hackerangriff auf die Flughafen-Webseiten unterstreicht die anhaltende Bedrohung für private Daten im Luftverkehrssektor. Dieser Vorfall ist nicht der Erste seiner Art und betont die Notwendigkeit, die Sicherheit in kritischen Bereichen zu stärken, um solche Angriffe in Zukunft zu verhindern. Es bleibt abzuwarten, ob künftig notwendige Schutzmassnahmen getroffen werden.

Autorin

Seitdem Selina alleine reisen kann und nicht mehr von ihren Eltern zur Nordsee oder Ostsee mitgenommen wird, versucht sie immer neue Länder und Kulturen zu erkunden. Bisher ist sie im europäischen Raum verreist, möchte aber so bald wie möglich ihre erste Fernreise machen.

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.