Auf einem Flug wurden mehrere Passagiere durch die Kabine geschleudert – was zunächst ungewöhnlich klingt, ereignete sich am Montag bei LATAM.

Die chilenische Fluggesellschaft LATAM Airlines bietet tägliche Flüge von Santiago de Chile über Auckland nach Sydney an, wobei sie die Boeing 787-9 einsetzt. Gewöhnlich starten die Rückflüge gegen 11:35 Uhr Ortszeit in Australien und machen nach zweieinhalb Stunden einen Zwischenstopp in Auckland. Doch dieses Mal ereignete sich eine ungewöhnliche Situation, wie airliners.de berichtet. Das Flugzeug begann plötzlich an Höhe zu verlieren, wobei mindestens 50 Menschen verletzt wurden. Nachdem die Flugschreiber der LATAM-Boeing gesichert wurden, starten jetzt die Ermittlungen.

Mindestens eine Person schwer verletzt

Die Investigationen zum Zwischenfall im LATAM Dreamliner wurden anfangs von den neuseeländischen Behörden aufgenommen, die mit dem Stimmenrekorder sowie dem Flugdatenschreiber sämtliche Flugschreiber des betroffenen Flugzeugs sicherstellen konnten. Dadurch, dass es sich allerdings um das Flugzeug einer chilenischen Fluggesellschaft handelt, leitet ab sofort Chile die weiteren Ermittlungen.

Für die Passagiere an Bord von Flug LA800 von Sydney nach Auckland entwickelte sich der Flug am 11. März zu einem Albtraum. Während die Boeing 787-9 der Fluggesellschaft LATAM über der Tasmanischen See, zwischen Australien und Neuseeland, flog, trat plötzlich ein technisches Problem auf. Dies führte zu einem rapiden Höhenverlust des Flugzeugs, wodurch eine heftige Turbulenz ausgelöst wurde. Da einige Passagiere zu diesem Zeitpunkt nicht angeschnallt waren, wurden sie durch die Kabine geschleudert und prallten heftig gegen die Decke. Mindestens eine Person wurde schwer verletzt. Nach der sicheren Landung in Auckland wurden mehrere Personen ins Krankenhaus gebracht. Am Flughafen warteten Rettungswagen auf die Ankunft der Boeing 787-9, wie auch auf Bildern eines Nutzers der Plattform X zu sehen ist.

Im September letzten Jahres wurden ebenfalls mehrere Passagiere ins Krankenhaus gebracht, nachdem über Jamaika ein Airbus A320 von JetBlue in Turbulenzen geraten war. LATAM hat sich diesbezüglich in einer Erklärung zu dem Vorfall folgendermassen geäussert:

LATAM regrets the inconvenience and injury this situation may have caused its passengers, and reiterates its commitment to safety as a priority within the framework of its operational standards.

LATAM

Fazit zum Zwischenfall bei LATAM

Mindestens 50 Passagiere auf dem Flug LA800 von Sydney nach Auckland wurden verletzt, als die Maschine aufgrund eines technischen Problems plötzlich an Höhe verlor. Trotzdem gelang es den Piloten, das Flugzeug sicher in Auckland zu landen, wo bereits mehrere Rettungskräfte auf sie warteten. Um diesen ungewöhnlichen Zwischenfall aufzuklären, starteten bereits die Ermittlungen durch neuseeländische als auch chilenische Behörden. Welche Ergebnisse diese bringen, bleibt abzuwarten.

Autorin

Ihre Reiselust begann bereits in jungem Alter, wo sie sich immer sehr auf die Ferien gefreut hat. Egal, ob Städtetrips, Ferien am Meer oder auf den Bergen – Acelya ist für jedes Abenteuer bereit. Mit ihrer Neugierde und ihrer grossen Leidenschaft zum Schreiben, entschied sie sich für ein Publizistikstudium. Bei reisetopia kann sie ihre Lust für Reisen und das Schreiben perfekt miteinander verbinden.

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