Singapore Airlines fährt den ursprünglichen Flugplan weiter hoch und möchte auf Pre-Corona-Niveau zürückkehren. Auch in den DACH-Raum sollen die Frequenzen erhöht werden.

Die Corona-Pandemie bremste Singapore Airlines enorm aus. Der Partner der Star Alliance arbeitet weiter sukzessiv daran den Flugplan auszuweiten. Nun möchte die Fluggesellschaft die Frequenz nach Deutschland und die Schweiz weiter erhöhen und Ziele in beiden Ländern täglich anfliegen, wie aero.de berichtet.

Tägliche Flüge nach Frankfurt und Zürich

Die Corona-Pandemie hat den kleinen Staat Singapur dazu verleitet, die Grenzen komplett dichtzumachen. Dementsprechend sah sich die Fluggesellschaft Singapore Airlines gezwungen den Flugplan um 96 Prozent zu reduzieren. Nur langsam arbeitet die Fluggesellschaft seitdem wieder daran zu alter Stärke zurückzukehren – das mittlerweile aber ziemlich erfolgreich. Immerhin konnte die Fluggesellschaft bereits wieder mehrere Destinationen in Europa ansteuern, darunter auch Frankfurt, London und Zürich.

SIA A380 New Business Class

Nachdem nun in dieser Woche die Strecke nach München wieder dreimal wöchentlich bedient wird, erhöht man zeitgleich die Frequenz auf den Flügen nach Frankfurt in Deutschland und Zürich in der Schweiz. Beide Flughäfen sollen nun wieder täglich angeflogen werden – SQ26 trifft dann jeden Morgen planmässig um 6:20 Uhr in Frankfurt ein, SQ346 um 7:50 Uhr in Zürich. Alle Strecken nach Deutschland und in die Schweiz werden aktuell mit dem Airbus A350 geflogen, welcher über die prämierte Singapore Airlines Business Class verfügt. Dass diese Verbindungen jetzt wieder täglich geflogen werden hat nicht nur für den deutschsprachigen Raum einen hohen Stellenwert, sondern vor allem auch für Singapur und die Fluggesellschaft selbst.

Erste geimpfte Fluggesellschaft der Welt

Singapore Airlines verfolgt den Plan, als erste Fluggesellschaft der Welt vollständig geimpft zu sein. Etwa die Hälfte aller Angestellten hat sich dafür bereits registrieren lassen. Unterstützt wird die Fluggesellschaft dabei von Singapur selbst. Für den Staat ist die Infrastruktur, vor allem für die Luftfahrt, essenziell. Deshalb ist der Staat auch von der Luftfracht abhängig, welche nach wie vor der grösste Umsatzgarant während der Pandemie ist.

Changi Jewel

Die Aufrechterhaltung der Transportwege ist für den kleinen Stadtstaat deshalb äusserst notwendig. Auch aus diesem Grund wird vorrangig Personal geimpft, welches im Luft- und Seetransport tätig ist. Nachdem man bereits erfolgreich sogenannte Travel Corridors eingerichtet hat, arbeitet man mit dieser Massnahme an einer möglichst schnellen Grenzöffnung.

Weiter Weg zur Normalität

Dennoch ist es zurück zur Normalität auch für Singapore Airlines noch ein weiter Weg. Vor allem deshalb musste die Fluggesellschaft bereits 20 Prozent aller Stellen ersatzlos streichen, auch weil aktuell nur 37 Prozent des vorherigen Streckennetzes bei deutlich geringerer Sitzplatzkapazität bedient werden kann. Das hängt auch damit zusammen, dass die Einreisebestimmungen in Singapur äusserst strikt sind. Nur Bürger aus China, Australien, Neuseeland, Vietnam und Brunei dürfen auch ohne triftigen Grund in Singapur einreisen.

Singapore Airlines Airbus A350 Start

Reisende aus Deutschland und der Schweiz müssen hingegen auf den vorhandenen Travel Corridor zurückgreifen. Hält man sich an dazugehörigen Massnahmen, darf man aus diesen beiden Ländern immerhin mit triftigem Grund einreisen. Dieser triftige Grund besteht vor allem aus dienstlich notwendigen Reisen, die auf Einladung eines Unternehmens in Singapur erfolgen.

Fazit zu den täglichen Verbindungen von Singapore Airlines nach Frankfurt und Zürich

Singapore Airlines arbeitet mit verschiedenen Massnahmen daran, möglichst bald wieder zu alter Stärke zurückfinden zu können. Das ist nicht nur für die Fluggesellschaft selbst essenziell, sondern auch für den gesamten Stadtstaat Singapur. Mit der Unterstützung der Regierung arbeitet man weiter sukzessiv daran den Flugplan wieder auf Pre-Corona-Niveau hochzufahren. Interessant ist dabei vor allem für Deutsche und Schweizer, dass sie wieder über mehrere Verbindungen nach Südostasien verfügen – ab Frankfurt und Zürich jetzt wieder täglich, ab München zunächst dreimal wöchentlich.

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