Am vergangenen Wochenende hat es in Arosa geschneit – die Anwohner nehmen es gelassen, die Gäste ergreifen die Flucht. Was die Region Reisenden empfiehlt und womit Ihr aktuell bei einem Ausflug in die Berge rechnen müsst, lest Ihr hier.

35 Zentimeter Neuschnee und freie Strassen

Viele Reisende sind am Sonntagmorgen in Arosa aufgewacht und konnten Ihren Augen nicht trauen: über Nacht und in den Morgenstunden war die Schneefall-Grenze weit gesunken und plötzlich gab es vor der Haustür Schnee. Anwohner berichten von lokal mehr als 35 Zentimeter, die offiziellen Werte sind mit 10 Zentimetern kleiner, aber trotzdem für viele Gäste zu viel. Auch wenn die Strassen auf Pässen alle gut befahrbar werden könnten hatten viele Gäste Angst davor gehabt mit den Sommerpneus den Berg herunter zu kommen. Die Bilder aus Arosa zeigen sich auch an vielen anderen Orten der Schweiz: die Schneefall-Grenze ist auf 1’700 Meter gesunken und somit gab es plötzlich Schnee vor dem Fenster.

Kurzer Winter – jetzt wieder Sommer

Nach dem kurzen Intermezzo mit viel Schnee geht es wieder mit den Temperaturen hoch: die Null-Grad-Marke steigt wieder hoch auf 4’000 Meter und damit wird der Schnee sehr unwahrscheinlich. Auch sollen die Temperaturen auf dem Berg wieder auf rund 15 steigen, was bereits heute der Fall ist. In den kommenden Wochen wird sich dann zeigen, wie es weiter geht. Ein solcher Wintereinbruch sei nicht ungewöhnlich sagen die Anwohner. Gerade deshalb sollten Gäste der Berg-Gebiete im Zweifel auf Schnee vorbereitet sein – die Ortschaften wären aber vorbereitet und auch mit Sommerpneus steht einem Wochenendausflug nichts im Wege.

Fazit zum kurzen Schnee in Arosa

Während die Reaktion der Gäste und deren Flucht durchaus nachvollziehbar ist, bedeutet das nicht jetzt die Ski zu suchen und die Berge zu meiden. Es gibt noch genug Tage an denen das Sommerprogramm auf den Bergen erlebt werden kann. Wir im reisetopia.ch Team freuen uns noch darauf den einen oder anderen Tag auf den Bergen der Schweiz im Altweibersommer zu verbringen.

 

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Autor

Nachdem Alex in den ersten 5 Jahren seines Lebens mehr Zeit in Airbussen als in normalen Bussen verbracht hat, war das Hobby schon früh festgelegt: Fliegen. Egal ob in einer Turboprop oder einem A380, egal ob Holzklasse oder Premium: Der Weg ist das Ziel. Und wer kann schon behaupten in 12 Tagen New York, Singapur, Tokyo, Lissabon und Oslo mit Flügen in der Business Class verbunden zu haben?

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