Die neue Nummer eins der diesjährigen Urlaubssaison heisst: Griechenland. Das südeuropäische Ferienziel hat die Erwartungen sogar bei weitem übertroffen.

Griechenland ist der neue Star am Himmel, wenn es um die diesjährigen Buchungen geht. Denn Hellas hat nicht nur die Erwartungen der Branche erfüllt, sondern in Teilen gar deutlich übertroffen, wie rnd.de berichtet. Allein am Flugverkehr innerhalb Europas, sticht Griechenland ebenfalls enorm heraus. Währenddessen bricht die ein oder andere Insel sogar Rekorde von vor der Krise und die schon positiven Prognosen touristischer Einnahmen, mussten nochmal deutlich nach oben korrigiert werden. Das Tourismuskonzept Griechenlands scheint voll aufgegangen zu sein.

Einem schwachen Frühjahr folgte der Boom

Griechenland gilt als Gewinner der diesjährigen Sommer- und auch der laufenden Urlaubssaison. Aufgrund der äusserst guten Zahlen, wurde die Saison in Griechenland offiziell auch bereits bis Ende November verlängert. Normalerweise endet diese Ende Oktober. Damit sollen aber in erster Linie die hohen Verluste aufgefangen werden, die die Corona-Krise natürlich auch der griechischen Tourismusindustrie bescherte. So sah die Situation in der Ägäis im Frühjahr denn auch noch ganz anders aus und dem Urlaubsland fehlte es überall an Feriengästen. Das änderte sich jedoch mit der Öffnung des südeuropäischen Landes im Mai, wodurch die ausländischen Gäste wieder zahlreich die Flieger, Schiffe, Busse und ihre Autos bestiegen, um nach Griechenland zu gelangen.

Skiathos Griechenland 1 1024x576
Griechenland wurde zum Gewinner des Sommers erklärt.

Das sorgte für einen Aufwind, den niemand so erwartet hätte. Zum Vergleich: In Europa erreichte der Flugverkehr in den normalerweise starken Sommermonaten Juli und August gerade mal 40 Prozent des Vorkrisenniveaus, während der Flugverkehr von und nach Griechenland fast 90 Prozent des Niveaus von 2019 erreichte. Nicht nur das, konnten so etwa die Inseln Mykonos und Santorini im August gar mehr Urlauber vorweisen, als noch im Jahr 2019. Kein Wunder also, dass Griechenland als „Gewinner“ der diesjährigen Saison bei den Reiseveranstaltern gilt. Wieder weit vorne mit dabei bei den Buchungen: Deutschland. Doch nicht weit dahinter findet sich auch die Schweiz, Österreich, und Frankreich, die Griechenland zum gefragtesten Reiseziel dieses Jahres verhalfen.

Urlauber geben deutlich mehr Geld aus

Die Hoteliers von Hellas setzten sich zuvor das Ziel, die Buchungszahlen von 2020 zu verdoppeln – dieses Ziel dürften sie nun sogar übertroffen haben. Das sei laut Experten auch dem griechischen Tourismuskonzept zu verdanken, der vor allem auf Individualtouristen abzielte, gerade in der Post-COVID-Ära, sowie auf „Freizeitaktivitäten und auf weniger bekannte, noch nicht erkundete Orte“. Zudem zeigt sich, dass die Urlauber mehr Geld in Griechenland ausgeben, als die Jahre zuvor. Im Schnitt sollen das pro Person 631 Euro (676 Franken) im ersten Halbjahr gewesen sein. 2019 lag die Zahl noch bei durchschnittlich 535 Euro (573 Franken), also ein deutliches Plus. Erwartet wurden für dieses Jahr Einnahmen von acht Milliarden Euro im touristischen Sektor. Nun wurde die Prognose auf zwischen zehn und zwölf Milliarden Euro korrigiert.

Fazit zum Urlaubsboom in Griechenland

Die Sommersaison in Griechenland übertraf alle Erwartungen der gesamten Branche. Und auch der laufende Oktober bildet dabei demnach keine Ausnahme, weshalb auch die Airlines ihre Flugprogramme von und nach Griechenland erweitert haben. Die Saison wurde denn auch von allen Seiten um den November verlängert. Und derzeit sprechen auch die Temperaturen und das Wetter für einen Herbsturlaub in Griechenland, das dieses Jahr die Top-Destination Europas schlechthin war.

Lust auf mehr reisetopia Artikel? Dann folgt uns:

Autor

Max saß irgendwann häufiger in einem Flugzeug als in einer Straßenbahn, und kam so nicht umhin sich immer mehr mit den Themen rund um das Sammeln von Meilen, sowie den besten Flug- und Reisedeals zu beschäftigen. Auf reisetopia teilt er mit euch die neusten Deals und wichtigsten Tipps!

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.