Das Berner Airline-Projekt FlyBAIR hat erst vor Kurzem die wichtige Finanzierungshürde genommen. Heute wurden die Routen der neuen virtuellen Airline bekanntgegeben. Wohin es geht und an welchen Tagen, das lest Ihr hier!

8 Ziele, 7 Flugtage und 3 grosse Partner

Die Flüge ab Bern werden nach dem folgenden Muster durchgeführt werden:

  • Jerez de la Frontera, Montag und Freitag
  • Kreta, Mittwoch und Sonntag
  • Kos am Donnerstag
  • Mallorca am Dienstag, Donnerstag und Samstag
  • Menorca am Sonntag
  • Olbia am Dienstag und Samstag
  • Preveza am Mittwoch
  • Rhodos am Freitag

Damit gibt es in Summe 13 Verbindungen zu in Summe 8 Flughäfen. Zusätzlich wird der Flughafen in Sion mit Mallorca am Dienstag und Samstag verbunden. So ergibt sich eine beeindruckende Anzahl an Routen, die aber alle eines widerspiegeln: eine klare Ausrichtung auf Ferien-Ziele.

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Dieser Aufbau spiegelt sich auch bei der Verteilung der Aufgaben wieder: FlyBAIR hat als virtuelle Airline eigentlich wenig eigene Güter in das Projekt einzubringen, hier geht es mehr um die Verwaltung des Ganzen und die gesamte Vermarktung liegt bei den Bernern. Lions Air, ein am Flughafen Belp heimischer Partner, ist für den Flugbetrieb zuständig. German Airways stellt die Flugzeuge des Typs Embraer 190 im Leasing zur Verfügung. Dieses Dreigespann wird von Brancheninsidern gelobt, da damit die Risiken und Verwaltungsaufwände auf allen Seiten minimiert werden und wenig Wissenstransfer nötig ist.

Bei den Reiseveranstaltern gibt es wenig Neuigkeiten, abgesehen von einer weiteren Bestätigung der Pläne von Hotelplan: der Veranstalter fliegt mit FlyBAIR ab Bern nach Kreta, Kos, Rhodos und Mallorca.

Fazit zum neuen Meilenstein für FlyBAIR

Die Meinungen zur Airline ab Belp sind, selbst im reisetopia.ch Team, sehr gespalten. Während wir alle der Airline allein aufgrund des Konzepts und des Flughafens in Belp nur das beste wünschen, stellt sich die Frage nach der Zeitgemässheit einer Ferien-Airline ab einem kleinen Regio-Airport. Besonders nachdem unser Team die etwas “abenteuerliche” Anbindung des Flugplatzes an die SBB erlebt haben, sehen wir hier einen gewissen Gegenwind. Trotzdem würde ich persönlich es enorm begrüssen sollte es wieder mehr Linienflüge ab Belp geben und damit das Fortbestehen des Flughafens mit Regierungsmaschinen und einem idyllischen Flair gesichert werden.

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Autor

Nachdem Alex in den ersten 5 Jahren seines Lebens mehr Zeit in Airbussen als in normalen Bussen verbracht hat, war das Hobby schon früh festgelegt: Fliegen. Egal ob in einer Turboprop oder einem A380, egal ob Holzklasse oder Premium: Der Weg ist das Ziel. Und wer kann schon behaupten in 12 Tagen New York, Singapur, Tokyo, Lissabon und Oslo mit Flügen in der Business Class verbunden zu haben?

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