Wir von reisetopia sind ein junges Team, das sich durch die Liebe zum Reisen auszeichnet. Da wir euch täglich mit den Neuigkeiten der Reisebranche sowie Deals, Reviews und Guides versorgen, möchten wir uns bei Euch genauer vorstellen! In der Serie “Wie ich zum Reisen gekommen bin” gibt Euch jeder Autor in Deutschland, der Schweiz und Frankreich ganz individuelle Einblicke in seine Geschichte. Heute lernt Ihr Ricarda näher kennen!

Hallo ihr Lieben, ich bin Ricarda und seit November Teil des reisetopia Teams. Ich bin im Content-Bereich tätig, und somit zuständig für die täglichen News, Guides und Deals. Hier möchte ich Euch einen näheren Einblick in meine persönlichen Reiseerlebnisse geben und was diese Leidenschaft für mich ausmacht. So wisst Ihr in Zukunft auch, wer sich hinter dem Namen und dem Bild unter den Artikeln verbirgt.

Vom Nordseestrand über den grossen Teich

Ich war schon früh von einem internationalen Umfeld umgeben: eine Patentante aus Paris, ein geschäftlich-reisender Vater, Freunde aus England… Somit kann ich mich nur allzu gut an die vielen Kinderbücher auf Französisch und Japanisch erinnern, die mir durch die Sprachbarriere immer nur wie Bilderbücher vorgekommen sind, zu denen ich meine eigenen Geschichten erfunden habe. Die meisten Ferien meiner Kindheit habe ich an der Nordsee verbracht, auf der kleinen Insel Spiekeroog. Autofrei und familiär war dies für mich als Kind ein pures Paradies. Die friesische Mundart, die langen Sandstrände, Islandpferde und die eingekuschelten Häuser in den Dünen fühlen sich immer noch nach einer Art zweitem Zuhause an.

Nashville, Tennessee

Das Reisen in der grossen Welt habe ich für mich durch mein High School Jahr in den USA entdeckt. Als ich das erste Mal den europäischen Kontinent hinter mir gelassen habe und auf eigene Faust losgezogen bin. Damals war ich getrieben von einer unbeschreiblichen Sehnsucht, die mich etwa zwei Jahre lang nicht losgelassen hat, bis ich 2015 endlich in den Flieger Richtung Nashville gestiegen bin. Hier im Herzen der Südstaaten durfte ich ein Jahr verbringen, Freunde fürs Leben und eine zweite Familie kennenlernen und eine neue Welt für mich entdecken. So viele neue Eindrücke, neue Kulturen und Menschen strömten auf mich ein und es war schnell klar: Ich will mehr davon. Mehr reisen, mehr Kulturen erleben und mehr von der Welt sehen.

Freiwilligenarbeit in der schönsten Stadt der Welt

Sobald ich das Abi in der Tasche hatte, hat es mich wieder in den Fingern gejuckt und ich musste losziehen. Dieses Mal hat es mich auf den afrikanischen Kontinent verschlagen – ganz in den Süden in das wunderschöne Kapstadt. Bis heute, fünf bereiste Kontinente später, bleibt das Land und vor allem diese Stadt immer noch mein Favorit.

Pinguine am Boulders Beach von Südafrika

Nachdem ich selbst jahrelang eine gute Bildung genossen habe, auch wenn man das als Schüler in manchen Momenten nicht sehen mag, hatte ich das grosse Bedürfnis, etwas zurückzugeben. Da war eine Freiwilligenarbeit an einer Schule genau das Richtige für mich. Tagsüber habe ich eine zweite Klasse unterrichtet, abends und am Wochenende habe ich das Land erkundet. Vor allem die Eindrücke einer Safari haben mich besonders nachhaltig geprägt.

Ongi etorri: Ein halbes Jahr im Baskenland

Im Rahmen meines Studiums habe ich ein halbes Jahr in Bilbao gelebt. Die Kultur im Baskenland, mit Sprache, Essen und Traditionen, ist etwas ganz Eigenes und ein Kontrast zu dem, was man sonst aus den Spanienferien kennt. Von dort aus war ich viel im Umland unterwegs, bin mit einem Van bis nach Portugal gefahren, habe einen Abstecher nach Lanzarote gemacht und habe die Halbwüste Bardenas Reales erkundet. Dort durfte ich eine Nacht in einem sehr besonderen Kuppel-Hotel verbringen, mit freier Sicht auf die Sterne.

Bubble des Hotel Aire de Bardenas

In solchen Momenten merke ich: Ich liebe es, mit Rucksack und Bulli unterwegs zu sein, doch genauso gerne gönne ich mir etwas Besonderes und ein bisschen Luxus.

Mit Partner im Gepäck: Backpacking in Indonesien und Südamerika

Mittlerweile ziehe ich auch gerne mit meinem Partner los in fremde Länder – denn er hat sich sofort vom Reisefieber anstecken lassen. 2022 waren wir in Indonesien unterwegs und haben zehn Inseln per Boot und Roller erkundet. Das grosse Ziel: der Komodo Nationalpark mit den bekannten Komodowaranen.

Reinigungszeremonie in Indonesien und Machu Picchu

Nachdem ich 2023 viel solo unterwegs war in Schweden und Sri Lanka, hat es mich vergangenes Jahr mit meinem Freund nach Südamerika verschlagen. Aus der Höhenlandschaft Perus ging es in den Amazonas-Regenwald in Brasilien bis nach Feuerland in die südlichste Stadt der Welt. Von dort konnte ich im Dezember 2023 noch den Bogen spannen in den hohen Norden und die Nordlichter im Polarkreis bestaunen – einen Moment, den ich auch im Lehnsessel noch vor meinem inneren Auge abspielen werde.

“Cover the earth before it covers you”

Ich liebe das Abenteuer – sei es bei einer Übernachtung in der Hängematte im Dschungel oder einem Fallschirmsprung. Bei einer extra Prise Adrenalin sage ich nie nein. Deswegen schrecke ich auch vor wenigem zurück und liebe am Reisen die Vielfalt, die es bietet, wenn man sich auf alles einlässt.

Zugfahrt in Sri Lanka

Das Zitat aus der Überschrift stammt von dem Philosophen Dagobert D. Runes und ist ein wenig zu meiner Lebensphilosophie geworden. Ich möchte den Planeten erleben, wo ich gelebt habe. Und das kann ich am besten beim Reisen. Ich möchte vorwiegend die Menschen und ihre Kulturen kennenlernen und das Land auf authentische Weise erleben.

Nordlichter in Lappland, Finnland

Durch meine Arbeit bei reisetopia bin ich noch mehr mit dem Thema Meilen und Punkte in Berührung gekommen und möchte dies auf jeden Fall weiter ausbauen und anwenden. Dann kann ich demnächst vielleicht von meiner ersten Einlösung berichten – Ich bin gespannt und hoffe Ihr auch.

Was euch erwartet

Die Vielfalt, die mich am Reisen inspiriert, möchte ich auch in meine tägliche Arbeit einfliessen lassen und Euch über ein breites Themengebiet aus der Reisewelt informieren. Vor allem möchte ich meine Leidenschaft vom Schreiben, die ich aus dem Studium mitgebracht habe, mit meiner Passion für das Reisen kombinieren. Die Ergebnisse davon könnt Ihr auf reisetopia lesen.

Autorin

Wenn Ricarda auf Reisen ist, fühlt sie sich am lebendigsten. Infiziert vom Reisefieber wurde sie im Jugendalter durch ein Auslandsjahr in den USA. Egal ob mit dem Van, Backpack, Boot oder im Hotel: Sie ist immer bereit für ein neues Abenteuer, gerne auch mit viel Adrenalin. Nach ihrem Journalismus-Studium kann sie bei reisetopia ihre beiden Leidenschaften voll ausleben und versorgt Euch mit spannenden News.

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.