Wir von reisetopia sind ein junges Team, das sich durch die Liebe zum Reisen auszeichnet. Da wir euch täglich mit den Neuigkeiten der Reisebranche sowie Deals, Reviews und Guides versorgen, möchten wir uns bei Euch genauer vorstellen! In der Serie “Wie ich zum Reisen gekommen bin” gibt Euch jeder Autor in Deutschland, der Schweiz und Frankreich ganz individuelle Einblicke in seine Geschichte. Heute lernt Ihr Anna näher kennen!

Ich bin seit Mitte August Teil des reisetopia Teams für die Schweiz und vielleicht habt ihr meinen Namen bereits in einem meiner ersten Artikel entdeckt. Damit ihr noch mehr als den kleinen Vorstellungstext von mir kennenlernt, erzähle ich euch hier, wie sich meine Leidenschaft zum Reisen entwickelt hat und wie diese mich dann schliesslich zu reisetopia geführt hat.

Als mich das “Reisefieber” packte

Reisen spielte für mich schon immer eine grosse Rolle. Die Ferien mit der Familie waren in meiner Kindheit das Highlight des Jahres und “angestiftet” durch meine reisebegeisterten Grosseltern lernte ich früh die klassischen Ferienziele wie die Kanarischen Inseln, das spanische Festland, Frankreich, Kroatien und viele Länder in Nordeuropa sowie den östlichen Teil der USA kennen. Besonders die Flughäfen haben es mir damals schon sehr angetan. Das Gefühl, wenn man das Terminal und somit eine ganz andere Welt betritt, hat mich fasziniert. Dann im Flugzeug zu sehen, wie klein die Welt unter einem wird und die Städte aussehen, als wären sie aus Legosteinen gebaut, war schon fast magisch. Manchmal fühle ich immer noch so, auch wenn seitdem viele Flüge und Reisen dazugekommen sind.

Wirklich das “Reisefieber” entfacht, hat dann aber ein Schüleraustausch nach China als ich gerade 18 Jahre alt geworden bin. Meine erste eigene Fernreise hat mich so sehr berührt, dass ich danach nicht mehr aufhören wollte zu reisen und andere Kulturen kennenzulernen. Denn das war für mich das Spannende daran. Natürlich wusste ich vorher bereits ein bisschen etwas über die chinesische Kultur, die Städte und die Sehenswürdigkeiten. Aber als ich es dann alles hautnah erlebte, die verschiedenen Speisen probieren durfte und spektakuläre Städte wie Shanghai und Peking gesehen habe, war ich “geflasht”. Auch in meiner Gastfamilie wurde ich herzlich aufgenommen und lernte viel über das Leben in der chinesischen Grossstadt Hangzhou, die zwar mehrere Millionen Einwohner hat, aber zu dem Zeitpunkt noch ziemlich unbekannt war.

Im weiteren Verlauf meiner Schulzeit fehlte natürlich wie bei den meisten Schülern das Geld, um grosse Reisen zu unternehmen und vom Meilensammeln hatte ich bis dato nicht viel gehört – meiner damaligen Meinung nach war das ein Thema für Manager, die jeden Tag durch die Weltgeschichte fliegen. So folgte für mich eine Phase vieler Städtetrips und Kurzferien, in denen ich mit Freundinnen einige europäische Hauptstädte und Ferienziele erkundete. Unsere Unterkünfte waren dabei meistens Hostels mit Mehrbettzimmern, die Flüge führten Airlines wie Ryanair oder easyJet durch. Einmal einen Flug in der Business- oder gar First Class zu bestreiten, war für mich noch unvorstellbar.

Aus der Schule in die weite Welt

Als dann die Matura geschafft war und ich durch einen Aushilfsjob genug Geld zusammengespart hatte, wollte ich wie viele andere auch, nochmal für längere Zeit verreisen. Gemeinsam mit einer guten Freundin sollte es für drei Monate nach Namibia gehen. Doch weil wir vor der eigentlichen Abreise noch ein bisschen Zeit hatten und gerne ein weiteres Land bereisen wollten, haben wir auf dem Weg nach Namibia in Thailand Halt gemacht – dass es ja eigentlich gar nicht so wirklich auf dem Weg liegt, störte uns damals nicht.

Namibia hat mich damals dann noch einmal so verzaubert wie es einst China geschafft hat. Dieses Mal waren es die unendlichen Weiten der Steppen und Wüsten, die Tiere, die man bisher nur aus Naturdokumentationen kannte und die unfassbar schönen Sonnenuntergänge. Wir hatten zu der Zeit auch einen kleinen Reiseblog und das Berichten über neue Orte, Unterkünfte oder Restaurants hat mir schon damals grosse Freude bereitet. Namibia ist mir in den drei Monaten, die ich dort verbringen durfte, so sehr ans Herz gewachsen, dass ich während meines späteren Bachelorstudiums noch ein zweites Mal hinflog und ein paar Wochen dort verbrachte.

Neben meiner Begeisterung für Fernziele ist mein absolutes “Herzensland” jedoch nicht ganz so weit entfernt – England. In keinem anderen Land war ich bisher so oft und fühle mich nirgendwo anders so wohl wie dort. Dort bin ich geboren und habe viele Ferien und Wochenendtrips dort verbracht. Hier habe ich es sogar in diesem durch Reisebeschränkungen durchzogenen Jahr glücklicherweise zweimal hingeschafft. Denn so viel steht fest, ein Jahr ohne England ist für mich nicht komplett.

Ansonsten begeistert es mich auch – und zwar nicht nur bedingt durch die Krise – schöne neue Orte in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu erkunden. Hier freue ich mich besonders drauf, in Zukunft tolle neue Hotels kennenzulernen, über die ich vielleicht sogar dann einen Review hier auf reisetopia schreiben kann.

Wie ich von der Wirtschaftsprüfung zum Tourismus kam

Doch auch, wenn ich schon immer gerne reiste, bin ich erst über ein paar Umwege dahin gekommen, wo ich jetzt bin. In meinem eben erwähnten Studium hatte ich nämlich sehr wenige Berührungspunkte mit meiner grossen Leidenschaft des Reisens, da meine gleichzeitige Arbeit in einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzlei wenig Flexibilität erlaubte. Darum habe ich mich nach dem Studium, obwohl eine gut bezahlte Festanstellung bereits sicher war, für etwas anderes entschieden. Ich fühlte ich mich dort nicht richtig, weswegen ich beschlossen habe, einen Master im internationalen Tourismusmanagement zu machen, um meine private Leidenschaft vielleicht später auch beruflich ausleben zu können.

Bisher kann ich sagen: Das war die beste Entscheidung! Nicht nur machte mir das Studium grossen Spass, auch erlaubte es mir weitere Reisen, entweder privat oder sogar als Teil des Curriculums. So konnte ich im letzten Jahr Costa Rica, Bolivien, Chile und Argentinien kennenlernen und hatte sogar noch Zeit kurz vor Weihnachten eine Woche in New York City zu verbringen. Ein weiterer Pluspunkt sind die Menschen, die ich im Studium kennenlernen durfte. Der Kontakt zu meinen Kommilitonen aus der ganzen Welt bedeutet für mich nun ein grosses internationales Netzwerk und sehr viele potenzielle Reiseziele zu haben. Und diese Liste der potenziellen Reiseziele ist lang. Ganz oben steht Mexiko, aber ich möchte auch noch gerne nach Island, Peru, Panama, Vietnam und Taiwan (diese Liste könnte ich jetzt noch ein bisschen fortführen…).

Als sich mein Masterstudium dann dieses Jahr dem Ende zuneigte und ich auf Jobsuche gegangen bin, hat mich mein Weg zu reisetopia geführt. Die Idee, exklusives Reisen auch für kleineres Budget zu ermöglichen, hat mich sofort fasziniert. Bisher bedeutete für mich ein kleines Budget nämlich automatisch den Verzicht auf gewisse Annehmlichkeiten. Doch bereits in den wenigen Tagen, die ich bei reisetopia bin, habe ich festgestellt, dass das nicht der Fall sein muss und dass mir sogar mein jahrelanges Payback-Punktesammeln dabei helfen kann, günstige Flüge oder andere Reiseschnäppchen zu ergattern. Ich freue mich schon darauf, in Zukunft mit euch noch mehr Tipps zu diesem Thema zu teilen.

Was Euch erwartet

Wenn das Reisen wieder uneingeschränkter möglich ist, könnt Ihr Euch auf spannende Reiseberichte und Hotelreviews freuen. Bis dahin versorge ich Euch hier auf reisetopia mit den aktuellsten Deals und News aus der Reisewelt und zeige Euch, wie auch Ihr ohne grosse Vorkenntnisse durch das Sammeln von Meilen und die Teilnahme an Bonusprogrammen viel Geld sparen könnt und dabei trotzdem exklusive Erlebnisse haben werdet. Ich freue mich auf die gemeinsame Reise!

Autor

Wenn Anna unterwegs ist, ist sie in ihrem Element. Selten ist sie mehr als ein paar Tage am selben Ort. Der nächste Kurztrip oder eine Fernreise stehen immer schon in ihrem Kalender. Nach ihrem Tourismus-Studium konnte sie ihre Leidenschaft zum Beruf machen und teilt ihre Erfahrungen, Tipps und News aus der Reisewelt mit euch.

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.