Die weltweite Tourismusbranche musste für das vergangene Jahr 2020 einen Gesamtverlust von 4,5 Billionen US-Dollar hinnehmen.

Eine durch das Coronavirus am meisten geschädigte Branche ist die Tourismusbranche, die im vergangenen Jahr 4,5 Billionen US-Dollar Verluste hinnehmen musste, was viele Arbeitsplätze zunichtemachte. Doch man schaut trotzdem optimistisch in die Zukunft, wie die Tageskarte berichtet.

Die Tourismusbranche nimmt die Regierungen in die Pflicht

Der internationale Branchenverband World Travel & Tourism Council (WTTC) gab bekannt, dass die Tourismusbranche für das vergangene Jahr insgesamt 4,5 Billionen Verluste hinnehmen musste. Diese Verluste sind auf die zahlreichen Reisebeschränkungen und Lockdowns zurückzuführen, welche teilweise noch anhalten. Nun verlangt das Gremium von den Regierungen, einen Zeitplan für die Öffnungsschritte zu erstellen, damit die Tourismusbetriebe sich so bald wie möglich von der Pandemie erholen können.

Laut einer Studie des WTTC sind die internationalen Reiseausgaben im Krisenjahr 2020 um 69 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen, wodurch insgesamt über 62 Millionen tourismusbezogene Arbeitsplätze weggefallen sind, was einem Rückgang von 19 Prozent entspreche. Im Hotel- und Gaststättengewerbe gingen schon nach der ersten Welle der Corona-Pandemie trotz massiver Kurzarbeit etwa 200’000 Jobs verloren. Am härtesten traf es geringfügig Beschäftigte, gab die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen einem Vorabbericht der Augsburger Allgemeinen zufolge an. In der Tourismusbranche befinden sich bis zu 70 Prozent der Mitarbeiter in Kurzarbeit. Vor den Zeiten der Pandemie war jeder vierte neue Arbeitsplatz der Tourismusbranche zuzuordnen, wodurch diese auf insgesamt 334 Millionen beziehungsweise elf Prozent aller Arbeitsplätze kam.

Trotz der anhaltenden Krise ist Hoffnung in Sicht

Die Hoffnungen der Tourismusbranche liegen momentan bei einer schellen Impfgeschwindigkeit und einer damit verbundener Herdenimmunität, welche touristische Reisen wieder erhöhen würde. Laut Berechnungen des WTTC könnten bei einer gleichbleibenden Impfgeschwindigkeit die bis dato verlorenen Arbeitsplätze im Jahr 2022 wieder ausgeglichen sein.

Wir müssen das schnelle Handeln der Regierungen auf der gesamten Welt loben, die dank verschiedener Rettungsprogramme so viele gefährdete Arbeitsplätze und Existenzen gerettet haben, ohne die die heutigen Zahlen noch viel höher wären.

Gloria Guevara, WTTC Präsidentin und CEO

Ein Anstieg der Reisen würde vor allem den Klein- bis Mittelbetrieben sehr helfen, da diese von der Coronakrise am meisten belastet wurden. Im Jahre 2020 ist der Beitrag der Tourismusbranche zum Bruttoinlandsprodukt von 9,2 auf 4,7 Billionen Dollar im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Laut der WTTC – Geschäftsführerin Gloria Guevara sei es nun umso wichtiger, dass der Reise- und Tourismussektor die nötige Unterstützung erhalte, um die wirtschaftliche Erholung voranzutreiben, die entscheidend dazu beitragen werde, dass sich die Welt von den Auswirkungen der Pandemie erholen könne.

Fazit zum Rekordverlust des Tourismusverbandes

Der Tourismusverband hat im vergangenen Jahr 2020 einen Verlust von 4,5 Billionen US-Dollar hinnehmen müssen. Der Grund hierfür liegt in den verbundenen Eindämmungsmassnahmen des Coronavirus, welche die Tourismusbranche weiterhin treffen. Nun bleibt zu hoffen, dass touristische Reisen bald wieder einfacher möglich sein werden und sich die Tourismusbranche dementsprechend wieder erholt.

Autor

Genauso wie den Schwarzwald, liebt David es neue Orte und Kulturen zu entdecken. Am liebsten kombiniert er einen Städtetrip mit anschliessendem relaxen am Strand. Er studiert Tourismusmanagement in Wernigerode und macht ein Praktikum bei reisetopia. Er hält euch mit den neuesten Deals und News auf dem Laufenden!

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