Nachdem ein Airbus A340 der Edelweiss in Kanada von einem anderen Jet touchiert wurde, ist dieses Flugzeug dort festgesetzt. Jetzt steckt ein weiterer Airbus in Nordamerika fest: ein Airbus A330 der Swiss! Was passiert ist und was das fĂŒr Swiss bedeutet, lest Ihr hier.
ZĂŒrich â> New York â> Genf â> New York
Der Airbus mit der Registrierung HB-JHH sollte am Sonntag den Flug von ZĂŒrich nach New York JFK und dann zurĂŒck nach Genf fliegen. So sollte es aber nicht kommen! Nachdem der Jet am 11. August erst von Peking nach ZĂŒrich und dann weiter nach Nordamerika geflogen ist, hat er pĂŒnktlich den Flughafen JFK verlassen. Kurz nach dem Start ging es hoch auf knappe 4â000 Fuss â dann ging es wieder runter wo das Flugzeug nach rund 30 Minuten wieder gelandet ist. Das Problem: das Fahrwerk des 9 Jahre alten Airbus liess sich nicht sauber einfahren. Ein Weiterflug in diesem Fall macht wenig Sinn, da die Maximalgeschwindigkeit im Reiseflug stark reduziert gewesen wĂ€re und das Flugzeug gleichzeitig wesentlich mehr Treibstoff verbrennen wĂŒrde. Weitere BeschĂ€digungen durch den Luftzug und die niedrigen Temperaturen sind auch nicht auszuschliessen, deshalb entscheidet die Crew in solchen FĂ€llen fast immer auf eine Landung am besten dafĂŒr geeigneten Flughafen â in dem Fall wieder New York JFK.
Mit drei tĂ€glichen FlĂŒgen zwischen der Schweiz und New York war Swiss in einer guten Lage um die gestrandeten Passagiere umzubuchen. Auch andere Airlines haben in der Situation ausgeholfen, alle Passagiere sollen relativ kurz nach dem geplanten Zeitpunkt in der Schweiz angekommen sein. Der Jet verbleibt aber in den USA und wartet noch immer auf die Reparatur des Fahrwerks. Bis heute ist kein Flugplan fĂŒr den Airbus mit dem Kennzeichen HB-JHH erkennbar. Anders als beim Ausfall des Edelweiss Jets hat Swiss den Vorteil einer Flotte von fast 30 Flugzeugen, weshalb bisher keine grossen Probleme im weiteren Flugplan absehbar sind.
Fazit zum Ausfall des Airbus der Swiss
Der Ausfall eines Flugzeug ist bei den grossen Airlines meist kein Problem: regelmĂ€ssig fallen verschiedene Maschinen durch Wartung und Umbau fĂŒr die Verwendung im Flugbetrieb aus. HierfĂŒr gibt es zusĂ€tzliche Jets fĂŒr genau diese Szenarien. Dass nun zwei Airbus-Maschinen mit HB-Kennzeichnung in Nordamerika stehen ist sicher ein kurioser Fall, es ist aber auch nicht von einem Problem der Wartung der beiden Airlines auszugehen. Wir behalten die Lage weiter im Blick und sind gespannt welcher der beiden Airbus-Modelle wieder Schweizer Boden unter den RĂ€dern haben wird.