Nachdem bereits vor einigen Wochen eine Maschine der Swiss in Paris ausserplanmässig gelandet ist, hat sich dieser Vorfall heute wiederholt. Jetzt hat die Swiss alle Flugzeuge des Typs an den Boden beordert und lässt die Triebwerke prüfen.

29 Flugzeuge am Boden – tausende Passagiere zum Umbuchen

Nachdem die Swiss alle Flugzeuge des Typs Bombardier C-Series in eine gründliche zusätzliche Inspektion geschickt hat, fallen heute alle Flüge auf dem Muster aus. Da die Swiss den bei Passagieren wie auch bei der Crew beliebten Regionaljet vor allem auf Kurz- und Mittelstrecken einsetzt kommt es zu enorm vielen Flugstreichungen. Die 29 Maschinen, aufgeteilt auf die Drehkreuze Genf und Zürich können für fast jede Verbindung innerhalb Europas eingesetzt werden. Besonders für zwei Flughäfen wird aber explizit dieses Flugzeug gebraucht: London City und Florenz.

Das kurzfristige Grounding durch die Airline folgt auf zwei Flüge bei denen Probleme mit den Triebwerken festgestellt wurden. Die Sicherheit der Crew und Passagiere sei auch bei dieser ausserplanmässigen Landung nie in Gefahr gewesen, so die Airline. Was genau das Problem bei den Triebwerken des Jets ist, ist aktuell nicht bekannt, nur dass die Airline alle Jets zurück an die Basis beordert hat und diese nun alle nacheinander in Rücksprache mit den Herstellern der Triebwerke sowie der Flugzeuge überprüft.

Unser reisetopia.ch Teammitglied Luca ist gerade am Flughafen in Zürich und erlebt gerade lange Warteschlangen vor den Gates und den Service-Desks für die Umbuchung. Draussen am Check-in sehe es gerade auch nicht besser aus, da viele Passagiere nun auf andere Verbindungen umgebucht werden.

Fazit zum A220 Grounding bei der Swiss

Das Grounding ist als Vorsichtsmassnahme zu verstehen, denn bisher sind keine genauen Hintergründe dazu bekannt. Vergleichbare Vorfälle bei anderen Airlines mit dem gleichen Flugzeugtyp sind nicht bekannt und in Zusammenarbeit mit dem Hersteller wird nach einer Lösung für diese Probleme gesucht. Die Einschränkungen sind natürlich enorm ärgerlich, besonders nachdem der Typ viele Pendelstrecken mit engem Takt bedient. Wir wünschen allen betroffenen gute Nerven und, dass sie bald an ihrem Ziel ankommen!

Autor

Nachdem Alex in den ersten 5 Jahren seines Lebens mehr Zeit in Airbussen als in normalen Bussen verbracht hat, war das Hobby schon früh festgelegt: Fliegen. Egal ob in einer Turboprop oder einem A380, egal ob Holzklasse oder Premium: Der Weg ist das Ziel. Und wer kann schon behaupten in 12 Tagen New York, Singapur, Tokyo, Lissabon und Oslo mit Flügen in der Business Class verbunden zu haben?

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.