Comair ist eine von vier grösseren Fluggesellschaften in SĂŒdafrika. Dennoch ist die Airline auch etwas Besonderes, denn die FlĂŒge von Comair werden unter der Marke von British Airways vermarktet. Das gesamte Erlebnis ist darauf getrimmt, dass der Passagier das GefĂŒhl hat, mit British Airways zu fliegen – nur scheinbar in einer anderen Zeit.

Dieses Review ist Teil des Tripreports Safari & mehr in SĂŒdafrika, dessen andere Teile Ihr in der Einleitung zu diesem Tripreport findet!

Es gibt wenige FlĂŒge, die einem so wirklich in Erinnerung bleiben. Einer meiner beiden Comair FlĂŒge in SĂŒdafrika wird das aber dennoch tun. Warum? Weil ich selten mit einem so alten Flugzeug geflogen bin. In einer von aussen und innen absolut antiken Boeing 737-400 ging es von Johannesburg nach Port Elizabeth. Mein zweiter Flug mit Comair in einer Boeing 737-800 war dagegen schon fast ein Quantensprung. In diesem Review werde ich Euch beide Produkte prĂ€sentieren!

Comair Economy Class – der Sitz

Generell ist die Bestuhlung in der Economy Class von Comair in allen Flugzeugtypen gleich. Man findet Sitze in einer 3-3-Konfiguration. In der Business Class ist die Bestuhlung 2-3. Alle Sitze sind aus schwarzem Leder und entsprechend nicht besonders auffĂ€llig. Man sieht aber sofort den Unterschied zwischen den Sitzen in den Boeing 737-400 Flugzeugen (gefĂŒhlt 50 Jahre alt) und denen in den Boeing 737-800 Flugzeugen (gefĂŒhlt 20 Jahre alt).




Man merkt sofort, dass British Airways einfach die alten Maschinen nach SĂŒdafrika abgeschoben hat, wenn man sich noch an das alte Produkt der britischen Airline erinnern kann. Immerhin bietet Comair einen vernĂŒnftigen Sitzabstand und ziemlich bequeme Sitze. Die Kabine, besonders in der Boeing 737-400, mag ihre besten Zeiten schon einige Jahrzehnte hinter sich haben, aber die Bequemlichkeit hat nicht gelitten. Auch der Sitzabstand ist bei Comair in der Economy Class ĂŒberdurchschnittlich. Einzig die Toiletten sind, auch hier besonders in der Boeing 737-400, nicht mehr der schönste Ort.

Comair Economy Class – das Essen

Bei Comair bekommt man auf innersĂŒdafrikanischen FlĂŒgen ein ĂŒberraschend umfangreiches Catering. Serviert wird immer ein warmes Gericht, selbst auf kurzen Strecken wie der von Johannesburg nach Port Elizabeth. Zur Auswahl steht gemein „Chicken“ oder „Beef“. FĂŒr Vegetarier gibt es bei Comair keine Option.




Neben dem warmen Gericht wird einem auch noch ein Dessert gereicht. WĂ€hrend das Essen bei meinen FlĂŒgen jetzt nie besonders appetitlich aussah, war es geschmacklich doch in Ordnung. Die Desserts waren jeweils besonders gut. Zu trinken gibt es bei Comair allerdings leider nur Wasser. DafĂŒr gab es nach dem Essen auch noch ein kleines SchokolĂ€dchen.

Comair Economy Class – das Entertainment

Wer mit Comair unterwegs ist, der sollte unbedingt sein eigenes Entertainment mitbringen. Wer sich das Alter der Flugzeuge ansieht, der merkt schnell: Fernseher oder WLAN sollte man hier nicht erwarten.


Auch Zeitungen gibt es beim Einsteigen nicht. Angeboten wird von Comair in der Economy Class einzig und allein ein Bordmagazin.

Comair Economy Class – Fazit

Die FlĂŒge mit Comair haben irgendwie Spass gemacht. Man ist es aus Westeuropa schlichtweg nicht mehr gewöhnt, mit uralten Flugzeugen, die auch innen genauso aussehen, durch die Gegend zu fliegen. Die uralten Sitze bei Comair sind allerdings ziemlich bequem und haben einen vernĂŒnftigen Sitzabstand. Das Catering ist fĂŒr kurze FlĂŒge Ă€usserst positiv hervorzuheben. Wer sich sein eigenes Entertainment oder ein wenig Arbeit mit an Bord bringt, der wird seinen Flug mit Comair geniessen!

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Autor

Moritz liebt nicht nur Reisen, sondern auch Luxushotels in aller Welt. Auf der Suche nach neuen Erlebnissen hat Moritz schon dutzende Airlines getestet und mehr als 100 StÀdte erkundet. Auf reisetopia lÀsst er Euch an seinen Erlebnissen & Tipps teilhaben!

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