Starke Unwetter führen aktuell in Europa zu Überschwemmungen – das ist die Lage in Österreich, Kroatien und Slowenien.

Während es in Südeuropa Höchsttemperaturen gibt und auf Sardinien und Zypern Brände wüten, versinken andere europäische Länder nach regnerischen Wochen im Schlamm. Nach starken Unwettern sind die Ferienziele Österreich, Kroatien und Slowenien zum Teil überschwemmt, wie abouttravel berichtet. Hier müssen sich Reisende auf Einschränkungen einstellen.

Strassensperrungen und Erdrutsche

Die teils heftigen Regenfälle haben in den drei betroffenen Ländern zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Teilweise wurden Strassen von den Wassermassen unterspült und sind dadurch beschädigt worden. Zahlreiche Flüsse sind durch die hohen Regenfälle übergelaufen und überschwemmten die umliegenden Regionen. In allen Ländern hat das Unwetter seine Spuren hinterlassen.

Österreich hat das Unwetter besonders im Süden, in Kärnten und der Steiermark, stark getroffen. Derzeit noch die Grenzübergänge Lavamünd (an der B80) und Seebergsattel (an der B82) gesperrt. Hier soll es immer zu sogenannten “Murabgängen” kommen, bei denen Gesteinsmassen sich durch den vielen Regen lösen. Auch südlich der Stadt Graz sei die Lage angespannt.

In Slowenien sind besonders die Regionen bei den Flüssen Flüsse Save, Drau und Mur betroffen. Sie standen am Montag unter Wasser. Der Grossteil des Landes ist nur leicht betroffen. Hier ist mit Strassenschäden und Unregelmässigkeiten beim Nahverkehr zu rechnen. Folgende Regionen sind für Besucher weiterhin geöffnet:

  • Ljubljana
  • Novo Mesto
  • Maribor
  • Bled
  • Woheiner See
  • Kranjska Gora
  • Kranj
  • Podčetrtek
  • Rogaška Slatina
  • Ptuj

Dennoch sind nicht alle Campingplätze geöffnet. Von Bergwanderungen und Wassersportaktivitäten an den Flüssen wird Besuchern abgeraten.

In Kroatien können die Folgen des Unwetters vor allem in den Regionen am Fluss Save zu Problemen führen. In Zagreb ist der Strassenverkehr noch beeinträchtigt. Immer wieder würden Erdrutsche und Strassensperren im dalamitischen Hinterland und Istrien gemeldet, während die Küste grösstenteils verschont blieb.

Fazit zur Lage nach dem Unwetter

Ein Unwetter hat in Österreich, Slowenien und Kroatien zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Touristen sollten vor allem Regionen in der Nähe von grossen Flüssen und die Berge meiden. Trotz der Sturmschäden können Touristen in den Ländern weiterhin ihre Ferien verbringen. Bei der Anfahrt mit dem Auto sollten dabei jedoch alle Routen regelmässig auf Sperrungen und Einschränkungen geprüft werden.

Autor

Als Praktikantin bei reisetopia kann Jolina ihre Leidenschaft fürs Reisen mit dem Beruf verbinden und sammelt fleißig Inspiration für ihre Weltreise. Wenn sie nicht bei reisetopia arbeitet, studiert sie Journalismus in Magdeburg.

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