Der Semi-Privatjet-Anbieter wächst weiter: Mit einem dritten Flugzeug soll das Angebot wachsen, besonders Frankreich ist dabei interessant.
Travelcoup hat bereits angekündigt, dass sie ihren Sommerflugplan 2025 um fünf neue Ziele ergänzen wollen. Mit einer dritten Embraer E145 will der Semi-Privatjet-Anbieter neue Märkte erreichen. Besonders das Nachbarland Frankreich steht dabei besonders im Fokus, so der Travelcoup-Chef Niclas Seitz im Interview mit airliners.de.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Semi-Privatjet-Anbieter bekommt eine dritte Embraer E145
- Das Nachbarland Frankreich steht für Travelcoup besonders im Fokus
- Das Unternehmen erwartet in Zukunft noch ein weiteres Flugzeug mit mehr Sitzplätzen
Drittes Flugzeug für weiteres Wachstum
Der Semi-Privatjet-Anbieter betreibt derzeit zwei Embraer E145 und hat sich bewusst für ein weiteres Flugzeug dieses Modells entschieden. Travelcoup hat dort ihre Expertise aufgebaut und das Team ist sehr spezialisiert auf diesen Flugzeugtyp.
Die Wahl dieses Flugzeugtyps erleichtert sowohl die Wartung als auch den Betrieb, da bereits umfangreiche Erfahrung vorhanden ist. Dies erleichtert sehr die Integration dieser Flotte.
Mit dem zusätzlichen Flugzeug will Travelcoup nun auch über Deutschland und die Schweiz hinauswachsen. Besonders Frankreich rückt in den Fokus. Der Semi-Privatjet-Anbieter ist nämlich von der dort erhöhten Luftverkehrssteuer nicht betroffen.
Bis 19 Sitze ist die Definition dieser Steuer, wir haben 22 in unseren Flugzeugen. Von daher wurde Frankreich vor kurzem deutlich interessanter.
Niclas Seitz, Travelcoup-CEO
Die Zukunft von Travelcoup
Das Unternehmen plant in Zukunft noch ein weiteres Flugzeug des gleichen Modells in seine Flotte aufzunehmen. Dieses Modell bietet jedoch 30 statt 22 Sitzplätze und unterscheidet sich in einigen Details von den bisherigen Maschinen. Zwar ist der Sitzabstand etwas geringer, doch dafür profitieren Passagiere von breiteren Ledersesseln, die den Komfort weiterhin auf einem hohen Niveau halten sollen. Allerdings würde Travelcoup mit dem größeren Sitzplatzangebot auf ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal verzichten müssen. Während die aktuellen Flüge über die General Aviation Terminals abgefertigt werden, müssten die Verbindungen mit dem neuen Flugzeug über das reguläre Flughafengebäude abgewickelt werden. Dies könnte den exklusiven Charakter des Travelcoup-Erlebniss verändern.